Fußball, Bundesliga

Mit drei Spielern aus der zweiten Mannschaft und einer verbesserten Leistung reicht es auch gegen den VfB Stuttgart nicht zum fünften Saisonsieg des Hamburger SV.

31.03.2018 - 18:56:05

28. Spieltag - Besser reicht nicht: 1:1 bedeutet Negativrekord für HSV. Das 1:1 ist auch für die Schwaben nicht zufriedenstellend, besser leben können sie damit aber allemal.

Stuttgart - Der Hamburger SV hat trotz einer engagierten Leistung gegen den VfB Stuttgart einen weiteren Negativrekord aufgestellt und immer weniger Hoffnung im Abstiegskampf.

Das 1:1 (1:1) beim Aufsteiger war das 15. Bundesligaspiel in Serie ohne Sieg. Eine so lange Durststrecke gab es noch nie in der Vereinsgeschichte der Hanseaten, die weiterhin Tabellenletzter der Fußball-Bundesliga bleiben. «In unserer Situation wissen wir, dass nur Siege helfen», sagte Trainer Christian Titz nach seinem zweiten Bundesligaspiel. «Aber wir haben auch viele gute Ansätze gesehen.»

Die Führung des von ihm wieder in die Mannschaft geholten Lewis Holtby (18. Minute) egalisierte Daniel Ginczek am Samstag vor 58 826 Zuschauern noch vor der Pause für die Gastgeber (44.), die trotz einer weitgehend schwachen Vorstellung auch im achten Spiel unter Trainer Tayfun Korkut unbesiegt blieben. «Es kommt für uns auf die Ergebnisse an», sagte Kapitän Christian Gentner nach dem Remis. «Mit der ersten Halbzeit können wir nicht zufrieden sein. Das war zu passiv. Aber das ist ein weiterer Punkt zum Klassenerhalt.»

Die Serien ohne Sieg beziehungsweise ohne Niederlage waren beiden Teams nicht anzumerken. Der VfB agierte zögerlich, mit wenig Tempo und ohne jegliche Automatismen im Spiel nach vorne. Der HSV dagegen, seit 125 Tagen ohne einen Erfolg in der Bundesliga, stand kompakt und übernahm sogar in weiten Teilen die Spielkontrolle. Die drei Spieler aus der zweiten Mannschaft, die Trainer Titz am Tag vor seinem 47. Geburtstag in die Startelf beorderte, fügten sich dabei problemlos ein. «Die Spieler haben ihren Einsatz gerechtfertigt», sagte er über Verteidiger Stephan Ambrosius sowie die Mittelfeldspieler Mohamed Gouaida und Matti Steinmann.

«Das ist alles eine Kopfsache», sagte Torschütze Holtby zum Auftritt seiner Mannschaft. «Es sieht auf jeden Fall viel besser aus.» Von der 2. Liga wolle er nicht reden. «So lange es rechnerisch noch möglich ist, werden wir alles dafür tun.»

Während Hamburg in der ersten Halbzeit für seine Verhältnisse ordentlich spielte, entwickelte sich im 4-4-2 des VfB mit Benjamin Pavard als Rechtsverteidiger für den gesperrten Andreas Beck überhaupt keine Geschwindigkeit. Dem Franzosen unterlief dann auch der folgenschwere Fehler vor dem Gegentreffer, als er einen Ball am eigenen Strafraum vertändelte. Den scharfen Schuss von HSV-Spitze Luca Waldschmidt parierte Ron-Robert Zieler noch, doch Holtby konnte in der Mitte abstauben und sich für sein zweites Saisontor ausgelassen tanzend feiern lassen. «Das wird ihm sehr gut tun, dass er sich mit einem Tor belohnt hat», sagte Titz.

Die bis dahin einzig richtig gefährliche Szene der Schwaben sorgte noch vor der Pause für den überraschenden Ausgleich. Erik Thommys Schuss konnte Julian Pollersbeck im HSV-Tor noch abwehren, gegen den Nachschuss von Ginczek war er dann chancenlos. «Es ist auch für uns wichtig, dass wir zwei Stürmer haben, die immer wieder treffen können», sagte Korkut. Ginczeks Sturmpartner Mario Gomez blieb auch in der Phase mit Chancen auf beiden Seiten ohne ganz gefährliche Szene.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Investor - HSV reagiert gelassen auf Kühne-Drohung: «Nachvollziehbar». Der Club reagiert gelassen. Man könne dessen Bedenken nachvollziehen, sagt Vorstand Frank Wettstein. Investor Klaus-Michael Kühne droht, dem HSV nur unter Bedingungen weiter Geld nach dem wahrscheinlichen Abstieg zu geben. (Sport, 18.04.2018 - 13:48) weiterlesen...

Als Bayern-Jugendcoach - FCB-Chef Rummenigge würde Klose-Rückkehr begrüßen. WM-Rekordtorschütze Klose soll als Nachwuchscoach zu den Münchnern zurückkehren. «Das kriegen wir hin», sagt Sportdirektor Salihamidzic. Über einen weiteren früheren Bayern-Star soll es Gedankenspiele geben. Ein Weltmeister für die Jugend des FC Bayern. (Sport, 18.04.2018 - 13:48) weiterlesen...

Elfmeter in der Pause - Nach Halbzeit-Videobeweis: Freiburg verzichtet auf Einspruch Freiburg - Der SC Freiburg hat den Halbzeit-Videobeweis im Bundesligaspiel beim FSV Mainz 05 scharf kritisiert, wird die 0:2-Niederlage aber nicht anfechten. (Sport, 18.04.2018 - 10:58) weiterlesen...

«Sport-Bild»: Auch Scholl soll zu Bayern zurückkehren. Nach Sportdirektor Hasan Salihamidzic, den künftigen Bayern-Coach Niko Kovac und Miroslav Klose soll auch Mehmet Scholl als Trainer der Bayern-Amateure zu seinem früheren Verein zurückkehren. Nach einem Bericht der «Sport-Bild» denke Präsident Uli Hoeneß darüber nach, Scholl für die Bayern-Reserve zu verpflichten. Der ehemalige Nationalspieler coachte schon zwischen 2009 bis 2010 sowie 2012 bis 2013 die zweite Mannschaft der Münchner. München - Der deutsche Fußball-Rekordmeister FC Bayern München scheint auf seine Ex-Spieler setzen zu wollen. (Politik, 18.04.2018 - 08:18) weiterlesen...

HSV-Mäzen Kühne droht: Nur Geld, «wenn die Rechnung stimmt». Mäzen und Anteilseigner Klaus-Michael Kühne erwägt, seine finanzielle Unterstützung für den Verein einzustellen. Sollte der HSV in die 2. Fußball-Bundesliga absteigen, könne er keine Zusage für weitere Mittel geben, sagte er auf einer Veranstaltung der «Welt» und «Bild»-Zeitung in Hamburg. Kühne ist größter Einzelinvestor der HSV-Fußball-AG. «Gezahlt wird erst, wenn die Rechnung stimmt, und im Augenblick stimmt sie noch nicht», sagte Kühne. Hamburg - Neben einem sportlichen Desaster drohen dem Hamburger SV auch finanzielle Schwierigkeiten. (Politik, 17.04.2018 - 20:58) weiterlesen...

Dreijahresvertrag - 1. FC Köln holt Trainer Markus Anfang zur neuen Saison. Der 1. FC Köln treibt seine Planungen eilends voran. Nur wenige Tage nach der Bekanntgabe, dass Stefan Ruthenbecks Verpflichtungen für die Profis zum Saisonende auslaufen, verkündet der FC dessen Nachfolger. Dass es der Kieler Markus Anfang wird, ist keine Überraschung. Dreijahresvertrag - 1. FC Köln holt Trainer Markus Anfang zur neuen Saison (Sport, 17.04.2018 - 15:18) weiterlesen...