Fußball, Bundesliga

James bringt auch die Konkurrenz ins Schwärmen.

18.07.2017 - 13:36:07

Transfermarkt - James und wer noch? Bundesliga kaum mit Promi-Zugängen. Bis auf den neuen Star des FC Bayern gibt es in der Bundesliga jedoch bislang kaum namhafte Neuzugänge aus dem Ausland. Eine Zwischenbilanz.

Stuttgart - Bayerns Top-Transfer James Rodriguez überstrahlt alle bisherigen Einkäufe der Fußball-Bundesliga. In Shanghai wirbt der Torschützenkönig der Weltmeisterschaft 2014 momentan für den Münchner Rekordmeister.

Aber selbst die Konkurrenz verspricht sich von dem 26-jährigen Kolumbianer mehr Ruhm - für den gesamten Bundesliga-Fußball. «Dass er gekommen ist, ist für die gesamte Liga eine ganz tolle Geschichte. Ein bisschen Glamour-Faktor für die Liga ist sicher nicht schlecht», sagte Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann der Deutschen Presse-Agentur.

Mit seinen sechs Toren, inklusive eines grandiosen Volley-Treffers, vor drei Jahren in Brasilien gewann James auch deutsche Trainer als Fans. «Ich freue mich, dass solch ein Spieler in die Bundesliga kommt», schwärmte Schalkes Coach Domenico Tedesco. «Das zeigt, dass die Bundesliga auch für solche Spieler verlockend ist.»

Bis auf die Leihgabe von Real Madrid gibt es jedoch so gut wie keine namhaften Neuzugänge, die aus einer der anderen europäischen Topligen den Weg nach Deutschland suchten und der Bundesliga frischen Glanz verleihen. Noch droht der Weggang von Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang und Europameister Renato Sanches. Aufseiten der Zugänge sind Stars Mangelware.

James und wer noch? So könnte man zu diesem Zeitpunkt selbst angesichts des 41,5 Millionen Euro teuren Rekordeinkaufs Corentin Tolisso der Bayern fragen. Bis zum 31. August dürfen die 18 Clubs ihre Kader auf dem überhitzten Transfermarkt aufhübschen. Bislang reicht keiner an die Attraktivität des Champions-League-Siegers James heran, von dem sich auch Hoffenheims Manager Alexander Rosen «internationale Aufmerksamkeit für die Liga» erhofft.

Tolisso? Oder Ignacio Camacho? Diese Namen werden vielen kaum etwas sagen. Frankreichs Talent Tolisso kam von Olympique Lyon und gilt im Bayern-Mittelfeld als Nachfolger von Welt- und Europameister Xabi Alonso. Camacho soll in Wolfsburg als Zugang vom FC Malaga den Abschied von Luiz Gustavo nach Marseille wettmachen. RB Leipzig sollen auch der Franzose Jean-Kevin Augustin, der Österreicher Konrad Laimer, der Portugiese Bruma und der Schweizer Torwart Yvon Mvogo bei der Champions-League-Premiere weiterhelfen.

«Wir sind alle davon überzeugt, dass es der richtige Weg ist», sagte RB-Trainer Ralph Hasenhüttl zur Strategie, junge und lernwillige Profis anzulocken. Eine Maxime, der nicht nur die Leipziger folgen. Für manchen sprechen auch die horrenden Summen, bei denen Beträge in zweistelliger Millionenhöhe keine Ausnahme sind, gegen Top-Einkäufe - und für den noch unbekannten Profi mit Perspektive.

Bekannter ist ein Bundesliga-Rückkehrer. Torhüter Ron-Robert Zieler feierte 2014 als Ersatzmann den WM-Titel, wurde aber bei Leicester City in der vergangenen Saison nicht glücklich. Der mit vielen unbekannten Spielern gespickte Kader des VfB Stuttgart hat in dem 28-Jährigen einen attraktiveren Namen dazu bekommen.

Gleich eine ganze Reihe etablierter Kräfte wechselte innerhalb der Bundesliga den Arbeitgeber. Etwa Sven Bender, den es vom BVB zu seinem Zwillingsbruder Lars Bender nach Leverkusen zog. Oder die Hoffenheimer Niklas Süle und Sebastian Rudy als Neu-Bayern - und John Anthony Brooks, der statt zur Hertha-Abwehr nun zur Wolfsburger Defensive gehört. Bei den Berlinern hat sich auch etwas getan, was mit einem schillernden Namen verbunden ist. Ein früherer College-Torwart unterschrieb seinen ersten Profi-Vertrag. Sein Name: Jonathan Klinsmann, Sohn von Jürgen Klinsmann.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Deutsche Fußball Liga unterliegt im Kostenstreit mit Bremen. Das Oberverwaltungsgericht Bremen billigte im Grundsatz entsprechende Gebührenbescheide des Bundeslandes Bremen an die Deutsche Fußball Liga. «Ein guter Tag für den Steuerzahler», so Bremens Innensenator Ulrich Mäurer, der auf Nachahmer in den Reihen der Bundesländer hofft. Die DFL kündigte Revision beim Bundesverwaltungsgericht an. Bremen - Auf den Profifußball in Deutschland kommen möglicherweise Millionenforderungen für polizeiliche Mehrkosten bei Hochrisikospielen der Bundesliga zu. (Politik, 21.02.2018 - 15:20) weiterlesen...

Polizeieinsätze - Deutsche Fußball Liga unterliegt im Kostenstreit mit Bremen. Es geht um Millionen. Einige Länder dürften nun hellhörig werden. Bei der Liga schrillen die Alarmglocken. Auch der DFB ist empört. Deutlicher hätte die Schlappe für die Deutsche Fußball Liga im Streit mit Bremen um Kosten für Polizeieinsätze nicht ausfallen können. (Sport, 21.02.2018 - 15:12) weiterlesen...

Polizeieinsätze - Niederlage für Fußball Liga im Kostenstreit mit Bremen. Es geht um Millionen. Einige Länder dürften hellhörig werden. Bei der Liga schrillen die Alarmglocken. Auch der DFB ist empört. Die Deutsche Fußball Liga hat sich im Streit mit Bremen um die Kosten für Polizeieinsätze vor Gericht eine schwere Schlappe eingehandelt. (Sport, 21.02.2018 - 12:26) weiterlesen...

Polizeieinsätze - DFL: Revision gegen Urteil im Kostenstreit mit Bremen Frankfurt/Main - Die Deutsche Fußball Liga will weiter gegen eine Beteiligung an Mehrkosten für Polizeieinsätze bei sogenannten Hochrisikospielen der Bundesliga kämpfen. (Sport, 21.02.2018 - 11:30) weiterlesen...

Deutsche Fußball Liga verliert im Kostenstreit gegen Bremen. Damit darf die Hansestadt den Verband an Mehrkosten für Polizeieinsätze bei sogenannten Rot- oder Hochrisikospielen der Bundesliga beteiligen. Die Fußballspiele seien auch aufgrund der Sicherheitsleistungen der Polizei wirtschaftlich erfolgreich, begründete das Gericht seine Entscheidung. Eine Kostenbeteiligung sei nicht allein deshalb auszuschließen, weil die Sicherheit Kernaufgabe des Staates sei. Bremen - Das Oberverwaltungsgericht Bremen hat die Gebührenforderungen des Bundeslandes Bremen an die Deutsche Fußball Liga grundsätzlich für rechtens erklärt. (Politik, 21.02.2018 - 10:10) weiterlesen...

Polizeieinsätze - Deutsche Fußball Liga verliert im Kostenstreit gegen Bremen. Das Bundesland darf die Deutsche Fußball Liga bei den Polizeikosten für Hochrisikospielen zur Kasse bitten, befand ein Gericht. Der Rechtsstreit ist damit wohl nicht beendet. Überraschung in Bremen. (Sport, 21.02.2018 - 10:00) weiterlesen...