Fußball, Bundesliga

In den vergangenen Jahren ist die Meisterschaft stets früh zugunsten der Bayern entschieden gewesen.

24.02.2017 - 12:26:06

Bruderduell in Darmstadt - Engstes Titelrennen seit fünf Jahren. Doch in dieser Spielzeit hat der Branchenprimus einen hartnäckigen Widersacher.

Düsseldorf - Endlich wieder Spannung. Die Fußball-Fans dürfen auf das engste Bundesliga-Titelrennen seit der Saison 2011/12 hoffen.

Nur fünf Punkte trennen Verfolger RB Leipzig von Spitzenreiter FC Bayern - geringer war der Abstand zwischen den beiden führenden Teams vor dem 22. Spieltag zuletzt im Februar 2012. Dennoch hält RB-Trainer Ralph Hasenhüttl Fragen nach einem möglichen Zweikampf zwischen dem Rekordmeister und dem Aufsteiger weiterhin für abwegig: «Wenn nicht komplett verrückte Dinge passieren, wird Bayern heuer wieder Meister.»

Immerhin gibt es nach jahrelanger uneingeschränkter Alleinherrschaft der Bayern, die die Tabelle zu einem vergleichbaren Zeitpunkt mal mit acht (2015 und 2016), mal sogar mit 16 (2014) oder 15 Zählern (2013) anführten, wieder einen ernstzunehmenden Widersacher. Und der will im Fernduell mit den Münchnern am Samstag dafür sorgen, dass der Rückstand nicht wieder größer wird. Allerdings stehen die Leipziger in der Partie gegen den abwehrstarken 1. FC Köln vor einer kniffligeren Aufgabe als der FC Bayern im Spiel gegen den Hamburger SV.

Dass die jecken Rheinländer nach ihrer vereinseigenen Karnevalsparty am Dienstag ein leichterer Gegner sein könnten, hält Hasenhüttl für unwahrscheinlich. «Ich muss leider Gottes sagen, dass ich nicht davon ausgehe, dass es ein Vorteil für uns ist, am Karnevals-Wochenende gegen sie zu spielen», kommentierte der Fußball-Lehrer entsprechende Nachfragen mit einem Lächeln.

Ohne die zuletzt viel diskutierten Last-Minute-Qualitäten der Bayern wäre der Rückstand der Leipziger sogar noch geringer. In drei der fünf Bundesligaspiele des Jahres 2017 traf der Titelverteidiger aus München erst in der Nachspielzeit. Das werten viele als Indiz für mentale Stärke, andere als Zeichen nachlassender Dominanz.

Es ist jedoch kaum anzunehmen, dass auch am Samstag der berüchtigte «Bayern-Dusel» in Anspruch genommen werden muss. Schließlich trifft die Ancelotti-Elf vor heimischer Kulisse auf das vom Abstieg bedrohte Team aus Hamburg, das zudem über personelle Probleme klagt. «Aktuell trennen uns Welten», bekannte HSV-Coach Markus Gisdol, hofft aber dennoch auf eine engagierte Vorstellung seiner Auswahl: «In unserer Situation ist es egal, gegen wen wir spielen.»

Das Topspiel des Wochenendes steigt in Berlin. Nur eine Woche nach dem dramatischen 1:1 gegen die Bayern genießt die Hertha erneut Heimrecht. Der Tabellen-6. will auch gegen den 5. aus Frankfurt den Beweis antreten, trotz des bisher schwachen Starts in das Jahr 2017 mit nur einem Sieg in fünf Spielen ein ernstzunehmender Europa-Cup-Anwärter zu sein. «Wir haben zuletzt ein paar gute Spiele gemacht, aber zu wenig Punkte geholt», bemängelte Trainer Pal Dardai. «Es wird Zeit, dass wir unsere Punkte zu Hause holen.»

Die um einen Zähler besseren Frankfurter könnten mit einem Sieg auf einen Champions-League-Platz klettern. Schließlich stehen dem Dritten aus Dortmund und dem Vierten aus Hoffenheim anspruchsvolle Auswärtsaufgaben bevor. BVB-Gegner Freiburg verlor nur zwei der vergangenen neun Partien und verbuchte seit Anfang Dezember nur einen Punkt weniger als der Revierclub. Und die Hoffenheimer bekommen es am Sonntag mit dem seit sechs Pflichtspielen ungeschlagenen Schalkern zu tun.

Ein größeres Thema des 22. Spieltages dürfte auch das Duell der Altintops in Darmstadt werden. Nach seiner überraschenden Rückkehr Ende Januar aus der Türkei in die Bundesliga trifft Hamit mit den «Lilien» auf seinen für den FC Augsburg stürmenden Zwillingsbruder Halil. «Natürlich freue ich mich auf das Wiedersehen. Aber in der aktuellen Situation ist das Bruderduell ein Nebending», sagte Hamit Altintop mit Blick auf die Abstiegssorgen seines Teams. Angesichts des großen Rückstands auf Relegationsplatz 16 ist ein Sieg für den Tabellenletzten aus Darmstadt Pflicht.

@ dpa.de

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