Fußball, DFL

Hannover - Martin Kind darf die Mehrheit an Hannover 96 anscheinend nicht übernehmen.

02.02.2018 - 11:28:06

Übereinstimmende Berichte - Präsident Martin Kind darf Hannover 96 nicht übernehmen

Nach Informationen des «Tagesspiegel» und «Bild»-Zeitung vom Freitag wird die Deutsche Fußball Liga dem langjährigen Präsidenten des Fußball-Bundesligisten keine Ausnahmeregelung für eine Übernahme der Mehrheitsanteile gewähren. Nach den übereinstimmenden Berichten seien die Aufwendungen Kinds bei den Niedersachsen nicht hoch genug.

Hannovers Clubchef hatte den Antrag von der im deutschen Profifußball gültigen 50+1-Regel im Spätsommer 2017 eingereicht. Eine offizielle DFL-Verkündung steht noch aus. Sie wird für diesen Montag erwartet. Kind hatte im Fall einer Absage angekündigt, gegen die Entscheidung klagen zu wollen. «Ich erwarte, dass der Antrag genehmigt wird», hatte Kind am Mittwoch beim Branchenkongress SpoBis in Düsseldorf gesagt. «Die Alternative ist der Rechtsweg. Das ist von Anfang klar gesagt worden. Das sind die Spielregeln.»

Von den Berichten am Freitag zeigten sich Kind und Hannover 96 überrascht. «Nach unserem Kenntnisstand wird die Entscheidung tatsächlich voraussichtlich erst nächste Woche getroffen werden», hieß es in einem Statement des Clubs. Man werde sich daher an den Spekulationen nicht beteiligen.

HSV-Finanzvorstand Frank Wettstein hat sich in der Diskussion über die 50+1-Regelung im deutschen Fußball auf die Seite von Hannovers Präsident Martin Kind gestellt. «Ich plädiere dafür, dass jeder Club über seine möglichen Investoren selbst entscheidet», sagte Wettstein beim Branchenkongress SpoBis. «Wir haben bei 50+1 doch schon viel zu viele Ausnahmen», zitierte ihn das «Hamburger Abendblatt» am Freitag.

«Die Regel ist schon lange ausgehebelt, auch durch RB Leipzig. Die etablierten Clubs werden behindert», ergänzte der Finanzfachmann. Über 50+1 solle nicht von der Deutschen Fußball Liga, sondern von den Clubs selbst entschieden werden.

HSV-Vorstandschef Heribert Bruchhagen ist allerdings skeptisch: «Mir fehlt das Vorstellungsvermögen, dass ein Investor, der sich in Gänze einen Verein einverleiben möchte, die Zustimmung der Mitglieder und der Stadt erhielte. Die Zeit ist bei uns noch nicht reif dafür.» Beim Hamburger SV hält Minderheitsaktionär Klaus-Michael Kühne etwas mehr als 20 Prozent der Anteile.

@ dpa.de

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