Fußball, Bundesliga

Hamburg - Der Hamburger SV hat wie angekündigt seinen Trainer Christian Titz längerfristig an sich gebunden.

17.05.2018 - 16:23:37

Bis 2020 - HSV verlängert wie angekündigt mit Trainer Titz

MAINTAL - Der bisherige Aufsichtsratschef der hessischen Norma Group ist wegen des Vorwurfs einer Ämterhäufung nicht wieder in das Gremium gewählt worden. Der Vorschlag des Kontrollgremiums, den langjährigen Vorsitzenden Stefan Wolf wiederzuwählen, habe keine Mehrheit in der Hauptversammlung gefunden, teilte der Autozulieferer und Verbindungstechnikspezialist am Donnerstag in Maintal mit. Das Abstimmungsergebnis habe bei 49,59 Prozent zu 50,41 Prozent gelegen.

"Das ist sehr ungewöhnlich und zeigt, dass der Kontakt zu den Aktionären offenbar weitgehend verloren gegangen ist", sagte ein Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. Die DSW vertritt die Interesse unter anderem von Privatanlegern.

Einflussreiche Aktionärsberater, sogenannte "Proxy Advisors", hatten sich gegen die Wiederwahl ausgesprochen. Sie kritisierten vor allem, dass der Manager zu viele Ämter habe. Dies führe zu einer zu hohen Arbeitsbelastung. Wolf ist hauptberuflich Vorstandsvorsitzender des Autozulieferers ElringKlinger .

Er ist auch regelmäßig Verhandlungsführer der Arbeitgeber bei den Tarifrunden in der südwestdeutschen Metall- und Elektroindustrie. Zudem ist er Aufsichtsrat des Industrieunternehmens Allgaier. Eine Norma-Sprecherin verwies aber auf die erfolgreiche Arbeit von Wolf.

Als Nachfolger wählte der Aufsichtsrat Lars Magnus Berg zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Berg war lange Jahre stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Norma. Erika Schulte wurde zu seiner Stellvertreterin gewählt.

Die Hauptversammlung beschloss zudem eine Dividende von 1,05 Euro pro Aktie (2016: 0,95 Euro pro Aktie). Das entspricht einem Ausschüttungsbetrag von rund 33,5 Millionen Euro und einer Ausschüttungsquote von 31,9 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses im Geschäftsjahr 2017. Seit dem Börsengang im Jahr 2011 hat das Unternehmen die Dividende jedes Jahr erhöht und hält an einer Dividendenpolitik fest, die eine Ausschüttungsquote von 30 bis 35 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses vorsieht.

Aktien von Norma stiegen am Donnerstag auf den höchsten Stand ihrer siebenjährigen Börsengeschichte. In der Spitze legte der Kurs um 1,6 Prozent auf 69,70 Euro zu. Zuletzt war der Kurs von einer höheren Umsatzprognose für das Jahr 2018 angetrieben worden.

@ dpa.de

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