Fußball, Bundesliga

Für Bayern-Trainer Carlo Ancelotti ist das Spiel in Mainz eine «große Möglichkeit» bei der Jagd auf Spitzenreiter Leipzig.

02.12.2016 - 04:56:05

Freitagsspiel - Bayern wollen mit Sieg in Mainz Druck auf Leipzig ausüben. Doch trotz der perfekten Bilanz zeigt der Italiener großen Respekt vor den 05ern.

Mainz - Endlich zurück auf Platz eins: Der FC Bayern München will mit einem Sieg beim FSV Mainz 05 am Freitag wieder dahin, wo der Rekordmeister dem eigenen Selbstverständnis nach auch hingehört.

«Es ist für uns eine große Möglichkeit, wieder an die Tabellenspitze zu kommen», sagte Bayerns Trainer Carlo Ancelotti. Mit einem Dreier im Freitagspiel der Fußball-Bundesliga würden die Münchner zumindest für einen Tag wieder an RB Leipzig vorbeiziehen und Druck auf den Spitzenreiter aufbauen. Das Überraschungsteam der Saison empfängt am Samstag den FC Schalke 04.

Nach dem glücklichen Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen und einer endlich einmal kompletten Trainingswoche gab sich Ancelotti vor dem Gastspiel bei den Rheinhessen deutlich entspannter als zuletzt. Auch personell sieht es beim Rekordmeister wieder etwas besser aus. Jérôme Boateng ist nach seiner Muskelverhärtung einsatzbereit. Fraglich sind dagegen noch die Einsätze der beiden angeschlagenen Mittelfeldspieler Xabi Alonso und Arturo Vidal.

Obwohl der Sieger in Mainz zuletzt vier Mal Bayern München hieß, hat Ancelotti durchaus Respekt vor den 05ern. «Mainz spielt mit großem Willen und Intensität. Und Bayern hatte mit Mainz in den letzten Jahren immer Probleme», sagte der Italiener.

Aus dieser Tatsache ziehen auch die Mainzer ihre Hoffnungen. In den Köpfen der Spieler spukt immer noch der 2. März 2016 herum, als der FSV in der Münchner Allianz Arena völlig überraschend mit 2:1 gewann. «Im Frühling haben wir die Bayern zu einem guten Zeitpunkt erwischt. Jetzt ist die Ausgangslage anders», sagte Trainer Martin Schmidt jedoch. «Wir brauchen die richtige Leidenschaft, Laufleistung, Mentalität und Kampfeslust», sagte der Schweizer, der nur auf den Gelb-Rot gesperrten Jean-Philippe Gbamin verzichten muss.

@ dpa.de

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