Fußball, Bundesliga

Französische Talente wie Pavard, Diallo und Pléa bereichern die Bundesliga und lassen aufhorchen.

05.12.2018 - 15:46:05

Begehrte Talente - Pavard, Zagadou, Pléa: Franzosen-Trend in der Bundesliga. So viele Franzosen wie nie zuvor spielen in der höchsten deutschen Spielklasse. Der Trend hat Vorteile - sowohl für die Clubs als auch für die Spieler.

Stuttgart am vergangenen Wochenende den Siegtreffer in Düsseldorf, Moussa Niakhaté (22) gibt der Abwehr eine junge französische Note. Den französischen U21-Kapitän Abdou Diallo (22), den sie ein Jahr zuvor für fünf Millionen verpflichtet hatten, hatten die Rheinhessen im Sommer für 28 Millionen Euro an Dortmund verkauft. Auch dank Diallo und dessen Verteidiger-Kollege Dan-Axel Zagadou (19) führt die Borussia die Tabelle an. Gladbach überrascht auch dank der acht Treffer von Stürmer Alassane Pléa. Leipzig rangiert mit Dayot Upamecano (20) und Ibrahima Konaté (19) vor den Bayern, RB ist mit den meisten Franzosen ausgestattet (4).

Die Franzosen, die in Frankreich spielen, hätten «gesehen, dass ihre Landsleute in der Bundesliga erfolgreich waren. Sie haben gesehen, dass sie hier auf Einsätze kommen und eine wichtige Rolle spielen können, das ist ein großer Faktor», sagte Schröder. Die Talente suchen in der im Vergleich zur Ligue 1 stärkeren Bundesliga den nächsten Schritt. Pavard war 2016 als 20-Jährige nach Stuttgart gekommen und entwickelte sich bei den Schwaben vom Zweitliga-Profi zum Stammspieler des Weltmeister-Teams. «Wenn ich in Lille geblieben wäre, wäre ich jetzt vielleicht kein Weltmeister», sagte Pavard.

@ dpa.de

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