Fußball, Bundesliga

Frankfurt / Main - Das DFB-Sportgericht hat den Einspruch gegen die vieldiskutierte Gelb-Rote Karte fĂŒr Nils Petersen vom SC Freiburg in mĂŒndlicher Verhandlung verworfen.

04.04.2018 - 19:44:05

Gelb-Rot bleibt bestehen - Einspruch verworfen: Freiburgs Petersen bleibt gesperrt. Der StĂŒrmer bleibt damit fĂŒr ein Bundesligaspiel gesperrt und wird im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag fehlen.

«Die Annullierung einer Gelb-Roten Karte ist nach der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB nur bei einem offensichtlichen Irrtum des Schiedsrichters möglich», sagte Hans E. Lorenz, der als Vorsitzender des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes die Sitzung am Mittwoch in Frankfurt leitete. «In diesem Fall lag allerdings ein offensichtlicher Irrtum des Spielers vor, nicht ein solcher des Unparteiischen.»

Der badische Bundesligist wird gegen diese Entscheidung allerdings vorgehen und beim DFB Einspruch erheben. «Wir werden dagegen Rechtsmittel einlegen», sagte Freiburgs Anwalt Christoph Schickhardt.

Petersen hatte bei der 0:2-Niederlage der Freiburger bei Schalke 04 am vergangenen Samstag in der 64. Minute zunĂ€chst die Gelbe Karte bekommen, spĂ€ter aber behauptet, er habe dies nicht mitbekommen. In der 67. Minute gab es fĂŒr den TorjĂ€ger dann Gelb-Rot von Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg).

Daraufhin hatte sich SC-Trainer Christian Streich derart aufgeregt, dass er nur mit MĂŒhe von seinen Assistenten zurĂŒckgehalten werden konnte. Streich hatte eine RĂŒcknahme des Platzverweises gefordert, «denn alles andere wĂ€re ja absurd». Der Freiburger Einspruch gegen ein Spiel Sperre wurde damit begrĂŒndet, dass der Angreifer die erste Verwarnung gar nicht mitbekommen habe, weil sie in seinem RĂŒcken gezeigt worden sei.

@ dpa.de

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