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Fußball, DFB

Frankfurt / Main - Bundestrainer Joachim Löw kann in den kommenden WM-Qualifikationsspielen doch die in England beschäftigten Nationalspieler einsetzen.

18.03.2021 - 17:44:08

Nationalmannschaft - Löw kann England-Quintett berufen - Aber Arbeits-Quarantäne

Das Gesundheitsamt Duisburg teilte mit, «dass im Einklang mit der aktuell gültigen Corona-Einreiseverordnung Nordrhein-Westfalen die Zustimmung für die Einreise» erteilt werden kann, heißt es in einer DFB-Mitteilung. Auch die isländischen Spieler, die am 25. März in Duisburg Kontrahenten der deutschen Nationalmannschaft sind, können einreisen.

Die Verordnung sieht generell eine Ausnahmegenehmigung für Einreisende aus Großbritannien zur Berufsausübung vor, heißt es zur Erklärung. Diese Zustimmung ist jedoch gebunden an äußerst strenge zusätzliche Auflagen an den Deutschen Fußball-Bund (DFB). So muss es für Ilkay Gündogan, Timo Werner, Kai Havertz, Antonio Rüdiger und Bernd Leno nach der Einreise aus England eine «Arbeits-Quaranäne» geben. Außerhalb des eigentlichen Spiels, des Trainings und der Mannschaftsbesprechungen dürfen die betroffenen Spieler keinerlei Kontakt zu anderen Personen haben.

Deutschland trifft außerdem am 31. März ebenfalls in Duisburg auf Nordmazedonien. Eine Verlegung der Heimspiele ins Ausland war für Bundestrainer Löw nicht infrage gekommen. «Die Trainer haben gesagt, wir halten uns an die Regeln, wir ziehen es nicht in Betracht, dass wir ins Ausland gehen für ein Länderspiel, das in Deutschland ausgetragen werden soll. Und notfalls würde man auch ohne die England-Legionäre spielen», sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff.

Zwischen den Spielen in Duisburg tritt die Nationalmannschaft am 28. März in Bukarest gegen Rumänien. Der Länderspiel-Dreierpack bildet den Auftakt der Qualifikation für die WM 2022 in Katar. Für Löw sind es die ersten Partien nach seiner Abschiedsankündigung für die Zeit nach der EM im Sommer. Sie sind zudem die letzte Möglichkeit für den Bundestrainer vor der EM-Kadernominierung im Mai, Personal zu testen.

© dpa-infocom, dpa:210318-99-875798/4

@ dpa.de