WM, Remco Evenepoel

Evenepoel siegt bei Straßenrad-WM - Ärger um van der Poel

25.09.2022 - 09:00:36

  • Der Niederländer Mathieu van der Poel wurde kurzfristig von der Polizei festgenommen. - Foto: David Stockman/BELGA/dpa

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  • Belgiens Radstar Remco Evenepoel ist nun auch Weltmeister im Straßenrennen. - Foto: Dirk Waem/BELGA/dpa

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Der Niederländer Mathieu van der Poel wurde kurzfristig von der Polizei festgenommen. - Foto: David Stockman/BELGA/dpaBelgiens Radstar Remco Evenepoel ist nun auch Weltmeister im Straßenrennen. - Foto: Dirk Waem/BELGA/dpa

Der belgische Jungstar Remco Evenepoel hat bei der Rad-WM in Australien den Titel im Straßenrennen gewonnen.

Der 22-Jährige holte sich nach 266,9 Kilometern in Wollongong nach einer Solofahrt den Sieg vor dem Franzosen Christophe Laporte und dem Australier Michael Matthews. Damit bewegt sich Evenepoel, der die Nachfolge des Franzosen Julian Alaphilippe antrat, immer mehr auf den Spuren seines legendären Landsmannes Eddy Merckx, der 1967 ebenfalls im Alter von 22 Jahren seinen ersten WM-Titel gewann.

Van der Poel wird festgenommen

Der niederländische Mitfavorit Mathieu van der Poel stieg bereits nach 35 Kilometern vom Rad, nachdem er am Vorabend für einen Skandal gesorgt hatte und zwischenzeitlich wegen eines tätlichen Angriffs im Hotel festgenommen wurde. Es hatte eine Auseinandersetzung mit zwei Kindern gegeben, die mehrmals an seiner Tür geklopft hatten. Berichten zufolge wurde der Arm eines Mädchens verletzt. Der 27-Jährige wurde wegen zweifacher Körperverletzung angeklagt und am frühen Sonntagmorgen auf Kaution wieder freigelassen.

Die deutschen Fahrer spielten im WM-Rennen erwartungsgemäß keine Rolle. Georg Zimmermann, dem am ehesten noch eine vordere Platzierung zugetraut wurde, kam 74 Kilometer vor dem Ziel zu Fall. Damit gab es für den Bund Deutscher Radfahrer in den Eliterennen keine Medaille. Am Samstag hatte Liane Lippert trotz einer starken Leistung mit dem vierten Platz im Frauen-Rennen beim Sieg der Niederländerin Annemiek van Vleuten einen Podestplatz knapp verpasst. Die 24-Jährige aus Friedrichshafen hatte auch im Mixed-Teamzeitfahren mit dem deutschen Team Platz vier belegt.

@ dpa.de