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Fußball, Bundesliga

Es hatte über die Saison hinweg immer wieder Diskussionen gegeben.

25.06.2020 - 14:16:05

Weiter in Dortmund - Zorc bestätigt: Favre auch in neuer Saison BVB-Coach. Doch Lucien Favre bleibt auch in der kommenden Saison Trainer von Borussia Dortmund. Das gab BVB-Sportchef Michael Zorc am Donnerstag bekannt.

Dortmund - Lucien Favre bleibt auch in der neuen Saison Trainer des Fußball-Vizemeisters Borussia Dortmund und soll mit dem BVB noch einmal den Serienmeister FC Bayern München angreifen.

Das bestätigte Sportdirektor Michael Zorc zwei Tage vor dem letzten Saisonspiel. «Wir gehen jetzt in dieser Konstellation in die neue Saison. Wir wollen da auch noch mal angreifen», sagte Zorc.

Der BVB-Sportchef kündigte auch baldige Gespräche über die Verlängerung des bis 2021 laufenden Vertrages an: «Wir haben intern ein sehr großes Vertrauensverhältnis und werden die Gespräche sicher zu gegebener Zeit führen.» Favre drängt nicht darauf. «Ich habe einen Vertrag bis 2021, und es ist zu früh, darüber zu sprechen», sagte der Schweizer.

Der Schweizer war nach dem 0:1 gegen die Bayern erneut in die Kritik geraten, nachdem die Meisterschaft auch im zweiten Jahr verpasst worden war. Insbesondere Sky-Experte Lothar Matthäus hatte die Diskussion losgetreten. Ex-Bayern-Coach Niko Kovac und Erik ten Haag von Ajax Amsterdam waren als mögliche Nachfolger gehandelt worden.

Favre ist mit einem Schnitt von 2,16 Punkten pro Spiel der in dieser Kategorie beste Trainer der BVB-Historie. «Sogar noch vor einem gewissen Jürgen Klopp», wie Spieler Axel Witsel bei «Sport1» betonte: «Auch einen Torrekord, wie wir in dieser Saison, stellt man bei einem Club wie Borussia Dortmund nicht en passant auf. So furchtbar viel verkehrt kann er also nicht gemacht haben.»

Die Dortmunder haben vor dem abschließenden Saisonspiel gegen 1899 Hoffenheim 84 Tore erzielt, mehr als in jeder anderen Saison. Allerdings hat Favre mit dem BVB in zwei Jahren noch keinen Titel gewonnen, zudem patzten die Dortmunder in seiner bisher zweijährigen Amtszeit oft in entscheidenden Spielen.

Zorc selbst wird sich nach Ablauf seines bis 2022 laufenden Vertrages offenbar als BVB-Sportdirektor zurückziehen. «Wir haben uns noch mal verständigt, den Vertag bis zum 30. Juni 22 auszudehnen. Ich freue mich sehr darüber, ich bin noch sehr motiviert, wir wollen noch was erreichen», sagte Zorc: «Dann ist aber auch irgendwann der Zeitpunkt da, dass man Jüngere ranlässt und andere Einflüsse in den Club lässt.» Was er nach 2022 mache, «darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht», sagte der 57-Jährige: «Ich habe dann ja auch ein stattliches Alter erreicht.»

Viele hatten schon 2021 mit einem Rückzug Zorcs gerechnet, zumal in Sebastian Kehl im Vorjahr ein weiterer Ex-Kapitän als Leiter der Lizenzspielerabteilung installiert wurde und sehr geschätzt wird. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bat Zorc, auch wegen der unruhigen Zeiten der Corona-Krise aber, noch ein Jahr dranzuhängen. «Ich habe Michael Zorc vor einigen Wochen persönlich darum gebeten, ein weiteres Jahr dranzuhängen. Wir alle beim BVB sind glücklich und dankbar, dass er unserem Wunsch entsprochen hat», hatte Watzke erklärt.

Zorc gehört seit 1978 dem Verein an, zunächst als Spieler. Seit 1998 ist er in leitender Position tätig. In dieser Zeit gewann der BVB drei deutsche Meisterschaften (2002, 2011, 2012) und den DFB-Pokal 2012 und 2017.

© dpa-infocom, dpa:200625-99-561661/4

@ dpa.de

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