Junioren, DFB

Die deutsche U21 muss auf dem Weg zur EM im Sommer 2023 noch zulegen.

27.09.2022 - 22:45:15

Deutsche U21 verliert auch gegen England. Nach dem 0:1 gegen Frankreich verliert der Europameister auch gegen England. Wichtige Leistungsträger sollen bald zurück sein.

  • Deutschlands Felix Nmecha (3.v.l) trifft zum 1:0 gegen England. - Foto: Andrew Yates/CSM via ZUMA Press Wire/dpa

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  • Deutschlands Reda Kharda (M) kommt zum Schuss aufs Tor der Engländer. - Foto: Andrew Yates/CSM via ZUMA Press Wire/dpa

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  • Connor Gallagher (r/10) trifft zum 2:1 für England. - Foto: Andrew Yates/CSM via ZUMA Press Wire/dpa

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Deutschlands Felix Nmecha (3.v.l) trifft zum 1:0 gegen England. - Foto: Andrew Yates/CSM via ZUMA Press Wire/dpaDeutschlands Reda Kharda (M) kommt zum Schuss aufs Tor der Engländer. - Foto: Andrew Yates/CSM via ZUMA Press Wire/dpaConnor Gallagher (r/10) trifft zum 2:1 für England. - Foto: Andrew Yates/CSM via ZUMA Press Wire/dpa

Die deutsche U21-Nationalmannschaft muss zum Start in die EM-Saison den nächsten Stimmungsdämpfer verkraften. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes verlor vier Tage nach dem 0:1 gegen Frankreich den Härtetest gegen England mit 1:3 (1:1).

Vor 10.731 Zuschauern in Sheffield war der Treffer des Wolfsburgers Felix Nmecha (35. Minute) zu wenig, um einen lange mutigen Auftritt des Europameisters mit einem Erfolgserlebnis zu belohnen. Folarin Balogun (42.) und Conor Gallagher (47.) drehten das intensive und nach dem Seitenwechsel zeitweise wilde Länderspiel. Cole Palmer traf spät zum Endstand (90.+5).

«Natürlich ist das ein scheiß Gefühl», sagte der Kölner Jan Thielmann bei ProSiebenMaxx. «Ich glaube, wir müssen als Team noch ein bisschen mehr zusammenrücken, ein bisschen mehr Siegermentalität reinbringen.» Trainer Antonio Di Salvo äußerte: «Wir nehmen eine Menge mit.»

Nach dem 1:2 hatte die deutsche Elf Glück, dass sie nicht gleich höher in Rückstand geriet. In der Schlussphase fehlten dem Kölner Eric Martel und dem Frankfurter Faride Alidou dann nicht viel zum Ausgleich.

U21 muss sich bis zur EM steigern

Trainer Antonio Di Salvo, der unter anderem auf Kapitän Jonathan Burkardt (FSV Mainz 05) und Dortmunds Jungstar Youssoufa Moukoko verzichten mussten, kann aus dem zweiten Härtetest gegen ein Topteam binnen weniger Tage weitere wichtige Schlüsse ziehen. Bis zur EM vom 21. Juni bis zum 8. Juli 2023 in Rumänien und Georgien muss sich sein Team steigern, wenn es erneut um den Titel mitspielen möchte.

Einen Tag nach dem Torfestival der A-Nationalmannschaft beim 3:3 in Wembley trat die deutsche Nachwuchsauswahl im alt-ehrwürdigen Bramall-Lane-Stadion mutiger als beim 0:1 gegen Frankreich auf. Lohn war die verdiente Führung in der ersten Hälfte, in der die auf sieben Positionen im Vergleich zum Frankreich-Spiel veränderte deutsche Elf mehr vom Spiel hatte. Nach wunderbarer Flanke von Noah Katterbach köpfte Nmecha zu seinem ersten Tor für die U21 ein. Nachdem James Garner die Latte getroffen hatte (38.), glich Balogun nach einem temporeichen Gegenstoß gegen die noch nicht sortierte deutsche Defensive aus. Thielmann nutzte einen schweren Torwartpatzer nicht zur erneuten Führung (42.).

Nach einer ersten Hälfte, in der es erst gegen Ende einige Torraumszenen gab, erlebten die Zuschauer viel mehr gute Chancen. Gallagher schockte das DFB-Team mit dem schnellen 1:2. Wiederholt ließen die Gastgeber, bei denen der Spielfluss nach vielen Wechseln litt, im Anschluss beste Chancen aus. Deutschland stabilisierte sich nach seinen Wechseln und schnupperte bis zum Schluss am Ausgleich.

@ dpa.de