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Fußball, Bundesliga

Der SC Freiburg hat sich mit einem klaren Heimsieg aus der Saison verabschiedet und die Negativ-Stimmung beim Krisenclub FC Schalke weiter verschärft.

27.06.2020 - 18:53:24

34. Spieltag - Klatsche in Freiburg: Schalke setzt Pleitenserie fort. Während der Partie protestieren Schalker Anhänger, Medienberichte lassen auf erste Konsequenzen schließen.

Freiburg - Die schwächste Rückrunde seiner Vereinsgeschichte hat der FC Schalke 04 mit einer Klatsche beim SC Freiburg beendet. Mitten im Ärger um die zusätzlich belastende Tönnies-Affäre verloren die Königsblauen am Samstag beim effizienten Gastgeber deutlich mit 0:4 (0:2).

Während rund 1000 Anhänger rund um die Schalke-Arena mit einem Protest ihren Unmut kundtaten, baute die Mannschaft von Trainer David Wagner im Breisgau ihre Pleiten-Serie in der Fußball-Bundesliga auf 16 Spiele ohne Sieg aus. Mit immensen Problemen und wütenden Fans muss Schalke nun in die Sommerpause gehen.

«Am Ende würde ich sagen, es war eine verdiente Niederlage. Auch wenn ich der Meinung bin, dass die junge Truppe relativ gut ins Spiel reingefunden hat», sagte Wagner und lobte den Sieger. «Freiburg war einfach wahnsinnig effektiv!» In der zweiten Halbzeit sei man «nicht mehr konkurrenzfähig» gewesen. Einen Rücktritt nach der Pleitensaison schloss er kategorisch aus.

Als die Sieger den starken Saisonabschluss mit dem einen oder anderen Fläschchen auf dem Rasen begossen, waren die frustrierten Verlierer längst weg. Die glücklichen SCF-Profis bedankten sich noch mit einem Schild im beinahe leeren Stadion bei den Fans: «Wir zusammen. Ein Team. Dankeschön.»

Nationalstürmer Luca Waldschmidt (20./57. Minute), Jonathan Schmid (38.) und Lucas Höler (46.) erzielten die Treffer für die Freiburger, die sich mit einer ganz anderen Stimmungslage in den Urlaub verabschieden. Obwohl die Chance auf die Europa League dahin war, dürfen sich die Badener von Trainer Christian Streich über den achten Tabellenplatz als Lohn für eine erneut starke Saison freuen.

«Es ist ein wunderbarer Abschluss für uns. Nach einem Jahr bin ich gottfroh, dass es zu Ende ist», sagte Streich, der zum Lachen und zu netten Anekdoten aufgelegt war. Am Abend, kündigte er schmunzelnd an, wolle er auf die Saison noch einen Wein trinken.

«Wir wollten unbedingt den achten Platz sichern. Der Trainer hat auch ordentlich Druck gemacht die ganze Woche. Dass wir das dann so umsetzen, ist natürlich überragend«, sagte Torschütze Höler im Sky-Interview. «Das alles macht uns einfach glücklich, und wir sind froh, dass wir eine so gute Saison gespielt haben.»

Bei den Schalkern hat nicht die Krisen-Mannschaft, sondern insbesondere die Vereinsführung die Wut der Fans auf sich gezogen. Zeitgleich mit der zehnten Rückrundenniederlage und zu leicht fallenden Gegentoren demonstrierten rund 1000 Anhänger am heimischen Vereinsgelände gegen Clemens Tönnies und den Vereinsvorstand. Die Menschenkette unter dem Motto «Schalke ist kein Schlachthof - gegen die Zerlegung unseres Vereins» spielte auf die Negativ-Schlagzeilen mit den vielen Corona-Fällen beim Fleisch-Unternehmer Tönnies an.

«Dass wir uns so abschießen lassen, ist unverständlich. Das ist eine Katastrophe! Da gibt es eigentlich keinen Kommentar zu - wir waren alle in den letzten Spielen nicht auf unserem Niveau», wetterte Schalkes Kapitän Daniel Caligiuri. «Wir sind jetzt teilweise froh, dass die Scheiß-Rückrunde vorbei ist.»

Konsequenzen der Dauer-Krise mit dem letzten Saison-Sieg am 17. Januar sollen am Montag bekannt gegeben werden. Medienberichten zufolge trennt sich der Verein zum Saisonende von den Athletik- und Konditionstrainern Bob Schoos und Klaus Luisser. Pikant bei diesem Saisonabschluss: Laut «Bild»-Zeitung soll Freiburgs Torhüter Alexander Schwolow, am Samstag nur Ersatz, Nachfolger für den zu Bayern München wechselnden Alexander Nübel werden.

Im Breisgau bemühte sich Schalke zunächst, Wagners Hoffnung auf ein positives Resultat zum Saisonabschluss umzusetzen. Rabbi Matondo hatte die Chance auf eine frühe Führung (10.). Wenig später prüfte Can Bozdogan aus mehr als 20 Metern Freiburgs Ersatztorhüter Mark Flekken, der anschließende Kopfball von Weston McKennie flog links am Tor vorbei. Die Offensivschwäche in der Rückrunde war einmal mehr problematisch. In der zweiten Hälfte war Schalke nach dem schnellen dritten Gegentor-Schock chancenlos.

Effektiver machten es an einem schwülheißen Fußball-Nachmittag mit einer Trinkpause für die Spieler die Freiburger. Eine feine Kombination zwischen Christian Günter und Vincenzo Grifo vollendete Waldschmidt zum 1:0. Linksverteidiger Günter war es auch, der den zweiten Treffer vorbereitete. Einen Freistoß schob der 27-Jährige kurz an die Strafraumgrenze zu Schmid, der Ball rollte an Freiburgern und Schalkern vorbei ins linke untere Eck.

© dpa-infocom, dpa:200627-99-587349/5

@ dpa.de

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