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Fußball, 2. Bundesliga

Der Hamburger SV musste in der Saison der 2.

22.06.2020 - 13:30:05

2. Liga - Noch alles möglich: HSV zwischen Hoffen und Spekulation. Fußball-Bundesliga einige Rückschläge verdauen. Die Niederlage in Heidenheim war der bitterste Hieb. Der Aufstieg ist dennoch möglich. Trotzdem haben schon erste Personal-Diskussionen begonnen.

Hamburg - Die Saison ist noch nicht zu Ende, doch die Spekulationen um den Hamburger SV haben längst begonnen.

Nach einer erneuten Niederlage in letzter Sekunde beim 1. FC Heidenheim und dem Verlust des Aufstiegsrelegationsplatzes in der 2. Fußball-Bundesliga brachte Sky schon mal mögliche Nachfolger für Trainer Dieter Hecking ins Spiel. Der Pay-TV-Sender nannte André Breitenreiter und Tim Walter als Kandidaten.

Doch noch können Hecking und der HSV ihr Ziel Bundesliga-Rückkehr über die Saison-Verlängerung erreichen. Und ob der 55-Jährige im Fall des verpassten Aufstiegs tatsächlich geht, ist längst nicht ausgemacht. In der «Bild» betonte Sportvorstand Jonas Boldt, dass Hecking «erster Ansprechpartner für die neue Saison» bleibe.

Zwar verlängert sich der Vertrag des Trainer-Routiniers nur dann automatisch, sollte zwei Jahre nach dem Abstieg der Sprung zurück in die Beletage des deutschen Fußballs gelingen. Doch nach der Enttäuschung in der Ostalb wollte sich Hecking mit solchen Dingen gar nicht groß befassen. «Wir hoffen, dass wir noch drei Spiele haben», sagte er bei Sky auf entsprechende Fragen nach seiner Zukunft.

Am kommenden Sonntag muss seine Mannschaft gegen den SV Sandhausen erst einmal ihre Pflicht mit einem Sieg erfüllen, um nicht den Aufenthalt in der 2. Bundesliga zu verlängern. Zugleich müssen die Norddeutschen hoffen, dass sich Zweitliga-Meister Arminia Bielefeld trotz Feierstimmung nicht hängen lässt und einen Sieg der Heidenheimer verhindert. Dann könnte sich der HSV doch noch die zwei Bonusspiele gegen den Bundesliga-16. sichern.

Dass die Hanseaten überhaupt noch bangen müssen, haben sie sich selbst zuzuschreiben. Das 1:2 in Heidenheim war die vierte Partie des HSV nach dem Ende der Corona-Zwangspause, in der er wichtige Zähler in der Schlussphase verspielte. Zuvor war ihm das schon beim 2:2 in Fürth, beim 2:3 in Stuttgart und beim 3:3 gegen Holstein Kiel passiert. Insgesamt sieben Punkte, die den Hamburgern fehlen. «Wir hätten eigentlich schon längst durch sein können, das haben wir nicht geschafft», sagte Hecking.

Bislang stellte sich der Trainer immer wieder vor seine Mannschaft. In Heidenheim fand er jedoch deutliche Worte für den wiederholten Defensiv-Dilettantismus in den Schlusssekunden. «Wie wir in der Nachspielzeit das Tor kassieren, das hat nichts mit Glück oder Pech zu tun, sondern das ist einfach schlecht verteidigt», sagte Hecking ungewohnt klar.

Es wird deutlich, dass sein Team ein Qualitätsproblem hat. Zugleich muss sich Hecking hinterfragen, warum sich seine Spieler seit der souveränen Saison-Anfangsphase nicht weiterentwickelt haben, warum immer wieder Taktik-Dummheiten in der Abwehr geschehen. Andererseits waren viele Spieler schon vor seinem Amtsantritt vor einem Jahr geholt worden.

Unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit steht die Mannschaft wie schon nach dem gescheiterten Aufstiegsversuch vor einem Jahr erneut vor einem Umbruch. Große Gestaltungsmöglichkeiten angesichts eines eingeschränkten Finanzrahmens bleiben nicht. Doch das anscheinend harmonierende Duo Boldt/Hecking könnte noch stärker als in dieser Saison dem Kader den eigenen Stempel aufdrücken.

Noch liegt aber vieles in der Zukunft. Die Gegenwart heißt SV  Sandhausen und Daumen drücken, dass es doch noch mit dem Aufstieg klappt - zur Not in letzter Sekunde. Hecking: «Wenn es nicht so sein sollte, sind wir selber schuld.»

@ dpa.de

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