Fußball, Bundesliga

Der FC Bayern hat sich laut «Bild» völlig überraschend für Jupp Heynckes als neuen Trainer entschieden.

05.10.2017 - 07:10:06

Weg aus der Krise - Bayern setzt wohl auf Triple-Triumphator Heynckes. Der 72-Jährige soll die Truppe, die er zu Teilen 2013 beim Triple trainiert hatte, zu alter Dominanz führen.

München - Nach dem Scheitern von Trainer Carlo Ancelotti setzt der FC Bayern einem «Bild»-Bericht zufolge auf Jupp Heynckes als Vereins-Kenner und Erfolgscoach schlechthin.

Der schon 72-Jährige soll den kriselnden Fußball-Rekordmeister bis zum Saisonende betreuen und zu alter Dominanz zurückführen. Eine Reaktion des Vereins auf die völlig überraschende Meldung gab es zunächst nicht. Aber auch der «kicker» berichtete, dass die Suche auf Heynckes hinauslaufen könnte.

Eine Wahl pro Heynckes ist an der Säbener Straße als klares Signal in Richtung Altbewährtem zu deuten. Der Ex-Profi und Weltmeister von 1974 trainierte die Münchner bereits dreimal, gewann bei seinem bis dato letzten Engagement das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League und ist eng mit Präsident Uli Hoeneß befreundet.

Dass Heynckes seit der Triple-Saison 2013 keinen Verein mehr betreut hatte, stört die Bosse beim Bundesliga-Titelverteidiger offenbar nicht so sehr wie die fehlende Bayern-Vergangenheit von Kandidaten wie Thomas Tuchel. Der ehemalige Dortmund-Coach galt als Favorit auf die Ancelotti-Nachfolge, konnte sich mit Bayern aber offenbar nicht einigen.

Womöglich haben Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge dem als zwischenmenschlich schwierig verschrienen Tuchel aber auch nicht zugetraut, die zuletzt unter Ancelotti entstandenen Missstimmungen in der Kabine aufzulösen. Heynckes wiederum kennt mehr als ein halbes Dutzend Profis noch von früher, darunter die zuletzt unzufriedenen Offensivspieler Arjen Robben, Franck Ribéry und Thomas Müller.

Eine Entscheidung für Heynckes bis Saisonende nährt die Vermutung, dass Bayern im kommenden Sommer Julian Nagelsmann von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichten will. Dieser hatte ein Engagement bei Bayern jüngst als Traum bezeichnet, war aktuell aber offenbar nicht zu bekommen. Die Wertschätzung von Vereinsboss Hoeneß ist seit langem gewiss.

Die Münchner hatten sich am vergangenen Donnerstag einen Tag nach dem 0:3 in der Champions League bei Paris Saint-Germain von Ancelotti getrennt und Co-Trainer Willy Sagnol interimsweise übernehmen lassen. Ob der Franzose im Trainerteam bleibt, war zunächst unklar.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Bundesliga Freitagsspiel - Hoffenheim will in die Champions League, Hannover nur Ruhe. Im Mittelpunkt wird aber jemand stehen, der eigentlich gar nicht mehr nach Sinsheim reisen wollte. Im letzten Freitagspiel der Saison will Hoffenheim weiter Kurs auf die Champions League nehmen. (Sport, 27.04.2018 - 05:12) weiterlesen...

Deal geplatzt - Machtwort von 96-Boss Kind: Heldt darf nicht zum VfL. Hannover beendete am Donnerstag alle Spekulationen. Doch ob der Sportdirektor eine Zukunft bei 96 hat, bleibt abzuwarten. Das kommt überraschend: Horst Heldt darf doch nicht nach Wolfsburg wechseln. (Sport, 26.04.2018 - 17:34) weiterlesen...

Machtwort von 96-Boss: Heldt darf nicht zum VfL Wolfsburg. Hannover - 96-Boss Martin Kind hat ein Machtwort gesprochen: Sportdirektor Horst Heldt darf entgegen seines Wunsches nicht zum VfL Wolfsburg wechseln. Kind lässt Heldt nicht ziehen, weil ihm die vom Liga-Konkurrenten gebotene Ablösesumme wohl nicht hoch genug ist. Beide Vereine konnten sich in Gesprächen und Verhandlungen nicht einigen, teilte 96 mit. Damit bleibt der 96-Präsident bei Heldt schon zum zweiten Mal in dieser Saison hart. Bereits im Herbst des vergangenen Jahres hatte er einen Wechsel des Sportdirektors zum 1. FC Köln untersagt. Machtwort von 96-Boss: Heldt darf nicht zum VfL Wolfsburg (Politik, 26.04.2018 - 17:00) weiterlesen...

Stimmungshoch gegen Reizklima - 1899 Hoffenheim freut sich auf Hannover 96 1899 Hoffenheim ist seit acht Spielen ungeschlagen und bester Stimmung: Gegen Hannover 96, wo es an allen Ecken und Enden knirscht, erwarten die Fans ein weiteres Torfestival. (Sport, 26.04.2018 - 16:20) weiterlesen...

Machtwort - 96-Boss Kind lässt Heldt nicht nach Wolfsburg ziehen. Der VW-Club konnte sich mit Hannover 96 nicht auf einen Wechsel einigen. Doch ob der Sportdirektor wirklich eine Zukunft in Hannover hat, bleibt abzuwarten. Das kommt überraschend: Horst Heldt darf nicht zum VfL Wolfsburg gehen. (Sport, 26.04.2018 - 15:50) weiterlesen...

Medien: Wolfsburgs Sportdirektor Olaf Rebbe wird freigestellt. Wie der «Sportbuzzer» und «kicker.de» berichten, soll der 39-Jährige mit sofortiger Wirkung beim Fußball-Bundesligisten freigestellt werden. Als Nachfolger soll Horst Heldt von Liga-Konkurrent Hannover 96 zum VfL kommen. Nach dem Klassenerhalt in der vergangenen Spielzeit sollte Rebbe den Verein neu aufstellen und nach oben führen. Doch auch in dieser Saison steckt der VfL im Abstiegskampf. Wolfsburg - VfL Wolfsburgs Sportdirektor Olaf Rebbe steht vor dem Aus. (Politik, 26.04.2018 - 13:52) weiterlesen...