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Fußball, Bundesliga

Der eine spielt wohl seine letzte Saison für Werder, der andere seine erste.

16.01.2021 - 19:00:09

16. Spieltag - Dank Routinier und Debütant: Werder punktet dreifach. Zusammen haben Gebre Selassie und Agu Bremen einen wichtigen Sieg beschert. Der Blick geht vorsichtig nach oben.

Bremen - Routinier Theodor Gebre Selassie sprintete Trainer Florian Kohfeldt vor Freude in die Arme, Debütant Felix Agu konnte sein Glück kaum fassen: Mit dem erst zweiten Heimsieg der Saison hat sich Werder Bremen im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga etwas Luft verschafft.

Die Norddeutschen gewannen gegen den FC Augsburg mit 2:0 (0:0) und rehabilitierten sich damit für die desolate Leistung zwei Wochen zuvor an gleicher Stelle beim 0:2 gegen den 1. FC Union Berlin. «Es war nicht schön, aber clever, und ich denke, wir haben verdient gewonnen», sagte Kohfeldt erleichtert.

Lange Zeit sah es so aus, als könne Werder auch die nächste Chance, sich in der Tabelle ins untere Mittelfeld absetzen, nicht nutzen. Doch dann belohnten sich die Grün-Weißen für eine Leistungssteigerung nach der Pause und haben nun schon ein Spiel vor dem Ende der Hinserie mit 18 Punkten mehr Zähler auf dem Konto als nach der ersten Halbserie in der Fast-Abstiegssaison 2019/20 (14).

Gebre Selassie, der wohl seine letzte Saison an der Weser spielt, schlich sich sechs Minuten vor dem Ende am langen Pfosten davon und vollendete aus kurzer Distanz. Drei Minuten vor dem Ende bediente der eingewechselte Romano Schmid den 21 Jahre alten Agu, der in seinem ersten Erstliga-Spiel von Beginn an für die Entscheidung sorgte. «Das freut mich riesig für ihn, er ist einfach ein guter Typ», sagte Kohfeldt.

Der vor der Saison vom Zweitligisten VfL Osnabrück gekommene Außenverteidiger hatte keinen leichten Start an der Weser. Erst kam er auf den beiden Außenbahnen an den Etablierten Gebre Selassie und Ludwig Augustinsson nicht vorbei, dann warf ihn ein positiver Corona-Test mit folgender Quarantäne zurück. Doch als Augustinsson am Samstag wegen muskulärer Probleme passen musste, war Agu zur Stelle und zeigte nicht nur wegen seines Treffers ein ordentliches Debüt in der Startelf der Bremer. «Besser geht es nicht. Auch wenn das Tor etwas glücklich war», sagte Agu.

Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Werder-Sieg am Ende verdient. Die ersten 45 Minuten war es dagegen gut, dass wegen der Coronavirus-Pandemie keine Zuschauer ins Stadion durften. Denn die Besucher hätten ansonsten mit voller Berechtigung ihr Eintrittsgeld zurückgefordert, so wenig zeigten beide Mannschaften im eiskalten Weserstadion. «Es war vor der Pause ein gruseliges Fußballspiel», räumte Kohfeldt ein.

Erst nach dem Seitenwechsel kam ein bisschen Schwung in die Partie. Zunächst vergab Augsburg zwei gute Möglichkeiten durch Alfred Finnbogason (50.) und Reece Oxford (63.). «Den muss er machen», sagte Augsburgs Trainer Heiko Herrlich zur Kopfballchance von Oxford. Danach wurde Werder offensiv aktiver und belohnte sich dafür in der Schlussphase.

© dpa-infocom, dpa:210116-99-52587/3

@ dpa.de

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