Fußball, DFB

Berlin - DFB-Präsident Reinhard Grindel begrüßt den Wunsch von Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff nach einer Tätigkeit beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) auch über 2020 hinaus.

12.04.2018 - 06:38:05

Nationalmannschafts-Manager - Grindel: Langfristige Tätigkeit von Bierhoff macht Sinn

Der 49-Jährige sei «als unser neuer Direktor für die Nationalmannschaften und die Fußballentwicklung in besonderer Weise für den Aufbau und die Konzeption der Akademie verantwortlich», sagte Grindel in Berlin. «Insofern macht es großen Sinn, eine solche Tätigkeit langfristig anzulegen.»

Bierhoff hatte zuletzt erklärt, in seinem neuen Amt noch die Fertigstellung der maßgeblich von ihm vorangetriebenen DFB-Akademie erleben zu wollen. Das weit über 100 Millionen Euro teure Zukunftsprojekt in Frankfurt/Main wird nicht vor 2021 fertiggestellt sein. Auf die Frage, ob die Verlängerung seines 2020 auslaufenden Vertrages damit zwangsläufig sei, antwortete der Fußball-Europameister von 1996 im «Kicker»: «Wir haben das noch nicht konkret besprochen, ich sehe aber auch keine Gefahr, dass etwas dazwischenkommen könnte.»

Grindel erklärte, er habe sich über das Interview «sehr gefreut. Ob sich daraus eine Konsequenz für sein Vertragsverhältnis ergibt, wird die Zukunft erweisen.» Bierhoff kam 2004 gemeinsam mit Bundestrainer Jürgen Klinsmann und dessen damaligem Assistenten Joachim Löw zum DFB. Der ehemalige Nationalspieler übernahm vor 14 Jahren das neu geschaffene Amt des Teammanagers.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Rummenigge greift DFB an - Bundestrainer Löw kontert Lahm: «Nicht sehr erfreulich». Bei seinem ersten öffentlichen Statement nach dem WM-K.o. in Russland richtet Bundestrainer Löw eine deutliche Botschaft an Philipp Lahm. Karl-Heinz Rummenigges Attacke auf den DFB bekommt Löw zunächst nicht mal mit. Bis zum 29. August will Löw personelle Konsequenzen ziehen. Rummenigge greift DFB an - Bundestrainer Löw kontert Lahm: «Nicht sehr erfreulich» (Sport, 20.07.2018 - 16:58) weiterlesen...

Bundestrainer - Löw informiert Ende August über personelle Konsequenzen. Frankfurt/Main - Bundestrainer Joachim Löw wird am 29. August öffentlich über die personellen Konsequenzen aus dem Debakel bei der Fußball-Weltmeisterschaft informieren. Bundestrainer - Löw informiert Ende August über personelle Konsequenzen (Sport, 20.07.2018 - 16:46) weiterlesen...

Bundestrainer Löw kontert Lahm-Kritik. Er habe es natürlich vernommen, finde das in der Art und Weise aber nicht richtig, so Löw. Lahm hatte nach dem WM-Debakel der deutschen Nationalmannschaft mit seinen Tipps für Aufsehen gesorgt. Der Kapitän der Sieger-Elf von 2014 hatte Löw zu einem anderen Führungsstil geraten, straffer und weniger kollegial. «Wir haben immer auf Vertrauen und Kommunikation gesetzt», sagte Löw. Frankfurt/Main - Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat mit Unverständnis auf die Ratschläge von Ex-Nationalspieler Philipp Lahm reagiert. (Politik, 20.07.2018 - 15:18) weiterlesen...

Nach WM-Aus - Rummenigge rügt DFB: «Durchsetzt von Amateuren». Dann lässt es Karl-Heinz Rummenigge krachen. Der Bayern-Vorstandschef holt nach dem WM-Debakel zum Rundumschlag gegen den DFB aus. Der Verband sei «durchsetzt von Amateuren». Eigentlich stand nur die Eröffnung einer Ausstellung zu Ehren von Jupp Heynckes an. (Sport, 20.07.2018 - 15:14) weiterlesen...

Trotz WM-Debakels - Rummenigge hält Festhalten an Löw für richtig München - Trotz des WM-Debakels hat Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge das Festhalten an Joachim Löw als Bundestrainer begrüßt und traut ihm auch den Neustart zu. (Sport, 20.07.2018 - 13:28) weiterlesen...

Bayern-Boss - Rummenigge kanzelt DFB ab: «Durchsetzt von Amateuren» München - Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat das Krisenmanagement des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nach dem WM-Debakel in Russland scharf kritisiert und die Verbandsführung als Amateure abgekanzelt. (Sport, 20.07.2018 - 13:02) weiterlesen...