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Olympia, Fußball

Aus und vorbei - nach einem 1:1 gegen die Elfenbeinküste ist das deutsche Team bei den Olympischen Spielen in der Vorrunde gescheitert.

28.07.2021 - 12:02:07

Sommerspiele in Tokio - Olympia-Traum für Fußballer geplatzt. Fünf Jahre nach Silber in Rio geht es diesmal früh nach Hause.

  • Stefan Kuntz - Foto: Andre Penner/AP/dpa

    Deutschlands Trainer Stefan Kuntz beobachtet das Spiel seiner Mannschaft. Foto: Andre Penner/AP/dpa

  • Zweikampf - Foto: Andre Penner/AP/dpa

    Deutschlands Felix Uduokhai (r) und Jordan Torunarigha (l) nehmen Christian Kouame in die Zange. Foto: Andre Penner/AP/dpa

  • Torschuss - Foto: Andre Penner/AP/dpa

    Marco Richter (l) blieb bei seinem Torschuss gl?cklos. Foto: Andre Penner/AP/dpa

Stefan Kuntz - Foto: Andre Penner/AP/dpaZweikampf - Foto: Andre Penner/AP/dpaTorschuss - Foto: Andre Penner/AP/dpa

Die Ausgangslage war klar: Ein Sieg musste gegen die Ivorer her, um noch das Viertelfinale zu erreichen. Entsprechend ging das DFB-Team das Spiel an. Ein wenig besser organisiert in der Defensive nach sechs Gegentoren in zwei Spielen, drängte die deutsche Elf auf den Führungstreffer.

Und es mangelte schon im ersten Durchgang nicht an Chancen. Ragnar Ache war an seinem 23. Geburtstag mit zwei Kopfbällen neben das Tor (8.) und an die Latte (26.) nah dran am Treffer. Auch Kruse, der bislang mehr durch seinen Heiratsantrag nach dem Saudi-Arabien-Spiel als durch Torgefahr für Schlagzeilen sorgte, scheiterte knapp (11.). Dazu setzte Nadiem Amiri einen Schuss von der Strafraumgrenze knapp über das Tor (43.). Mehrmals raufte sich Kuntz die Haare.

10.000 zugelassene Fans

Die japanischen Fans riss dies aber kaum von den Rängen. Das Publikum - anders als im Raum Tokio sind in der Präfektur Miyagi bis zu 10.000 Fans zugelassen - hielt sich an die Anweisungen der Organisatoren und verzichtete auf Gesänge oder Rufe. Immerhin gab es einen freundlichen Empfang für den Europameister. «Wir lieben Deutschland» war auf Plakaten zu lesen.

Zurück auf dem Platz war auch Kapitän Maximilian Arnold nach abgesessener Sperre. Der Wolfsburger konnte aber froh sein, dass er nicht schon wieder eine Gelb-Rote Karte sah. Nachdem er früh verwarnt worden war, stieg der Mittelfeldspieler in der 43. Minute seinem Gegenspieler Christian Kouame heftig aufs Bein. Schiedsrichter Leodan Gonzalez aus Uruguay gab sich nachsichtig.

Im zweiten Durchgang drängte das DFB-Team weiter auf das Tor und musste mehr riskieren. Das eröffnete den diszipliniert verteidigenden Afrikanern Räume. Die Ivorer waren bei ihren Kontern aber nicht clever genug.

© dpa-infocom, dpa:210728-99-576045/4

@ dpa.de