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Fußball, Bundesliga

Auch eine 2:0-Führung reicht Mönchengladbach in Leipzig nicht zum Sieg.

28.02.2021 - 11:44:08

Borussia-Pleite in Leipzig - Verpasste Wende: Gladbach-Coach Rose vor BVB-Spiel gereizt. Damit verpasst das Team von Trainer Marco Rose die ersehnte Stimmungswende vor dem heiklen Pokalspiel gegen Dortmund.

Leipzig - Der nächste Tiefschlag war für Marco Rose schwer zu verdauen.

Nach dem frustrierenden 2:3 (2:0) bei RB Leipzig und mit der Aussicht auf das hochbrisante DFB-Pokalviertelfinale gegen seinen künftigen Arbeitgeber Borussia Dortmund parierte der Trainer von Borussia Mönchengladbach ziemlich gereizt alle Fragen zu seinem Job.

«Das ist gar keine schwierige Konstellation für mich. Es ist null schwierig», behauptete Rose trotz der fünf sieglosen Spiele in der Fußball-Bundesliga und der schwindenden Chance auf die erneute Champions-League-Qualifikation. Rose aber sagte: «Wir kommunizieren seit Wochen, dass alles in Ordnung ist, wir gut zusammenarbeiten.»

Doch die Debatte um die Weiterbeschäftigung des Gladbacher Trainers, der mit seinem Team vom Glück verlassen scheint, bleibt in Fahrt. In seiner Heimatstadt Leipzig hatte die zunächst effiziente Borussia den Meisterjäger RB mit zwei frühen Toren ins Wanken gebracht, wurde dann aber immer müder und am Ende überrollt. Ein Pokal-Aus ausgerechnet gegen Dortmund am Dienstag würde den Druck auf Rose und Manager Max Eberl vor dem Topspiel um die internationalen Startplätze gegen Bayer Leverkusen am Samstag gewaltig werden lassen.

«Wir sind natürlich nicht zufrieden. Im Profifußball geht es um Punkte, und wenn man keine Punkte hat, wird es unruhig», sagte Rose dazu. Seine Schützlinge stellten sich hinter den 44-Jährigen. «Jetzt an einen Trainerwechsel zu denken, wäre der falsche Ansatz. Wir können das Thema auch zur Seite legen, wir wissen, dass der Trainer mit uns bis zum Schluss alles gibt», sagte Jonas Hofmann, der per Foulelfmeter (6. Minute) die Gladbacher Führung erzielt hatte.

Unterstützung erhielt Rose auch von RB-Kollege Julian Nagelsmann, der meinte: «Ich empfinde die Unruhe von außen als nicht notwendig und als nicht verständlich. Man hat nicht den Eindruck, dass die Spieler irgendwie weniger laufen, nur weil Marco den Verein verlässt.» Sportchef Eberl hat bereits versichert, mit Rose zu «100 Prozent» die Saison beenden zu wollen.

Die Ergebnisse aber erschweren dieses Vorhaben zunehmend. Auch eine 2:0-Führung durch Marcus Thuram (19.), der einen Embolo-Kopfball ins Tor abfälschte, reichte in Leipzig nicht. Das lag auf der einen Seite laut Rose am «Substanzverlust», aber auch an Leipzigs Stärke. «Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Der Punkt hätte uns einfach gut getan, auch für's Gefühl», sagte Rose und betonte: «Die Jungs haben alles reingeschmissen.»

Der erste Sieg in Leipzig oder zumindest ein Zähler hätte dem Team vor dem Borussen-Duell etwas Ruhe gegeben. Doch die Tatsache, dass Gladbach in Halbzeit zwei nicht einen Torschuss abgab, passt auch ins aktuelle Bild. «Wir waren die schlechtere Mannschaft, Leipzig hat Dauerdruck gemacht. Wir waren im Dauerstress und hatten keine Entlastung mehr», brachte es der stark haltende Keeper Yann Sommer auf den Punkt. Das soll gegen den BVB besser werden: «Wir wollen weiterkommen und im Pokal etwas erreichen. Es soll nach Berlin gehen, und dafür braucht es eine gute Leistung.» Wegen der zuletzt hohen Belastung rotierte Rose nach dem 0:2 gegen Manchester City gegen RB auf sechs Positionen, mehr ist derzeit nicht möglich. «Es gibt bestimmte Positionen, da haben wir keine Alternativen», betonte der Coach und fügte an: «Ich bin vor vier Wochen nach dem Spiel gegen Köln fast schon an die Wand genagelt worden, weil es nach der Niederlage zu viele Wechsel waren.»

Fast wäre er für seine Taktik belohnt worden. Doch RB drehte erstmals in der Bundesliga-Geschichte einen 0:2-Rückstand durch Tore von Christopher Nkunku (57.) und Yussuf Poulsen (66.), ehe der zuletzt glücklose Alexander Sörloth in der dritten Minute der Nachspielzeit die Gladbacher ins Mark traf. «Hinten raus das dritte noch zu kassieren, das tut weh, das ist bitter», gestand Hofmann.

© dpa-infocom, dpa:210228-99-626679/2

@ dpa.de

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