Fußball, Bundesliga

Altmeister Jupp Heynckes soll die Herbst-Depression des FC Bayern beseitigen.

05.10.2017 - 18:05:24

Warten auf Bestätigung - Heynckes vor sensationellem Comeback beim FC Bayern. Der Rekordmeister hofft für die Trendwende in Liga und Champions League auf den Triple-Macher von 2013. Die Entscheidung hätte für Hoeneß und Rummenigge einige Vorteile.

In der Bundesliga hat der Titelverteidiger fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Dortmund. In der Champions League setzte es ein 0:3 bei Paris Saint-Germain. Nach der Schlappe musste Coach Ancelotti in der vergangenen Woche gehen, auch weil sich etliche Spieler wie die erfahrenen Arjen Robben und Franck Ribéry bei den Bossen massiv beschwert haben sollen.

Heynckes kennt einige Profis noch aus seiner Zeit an der Säbener Straße 2013, darunter neben Robben und Ribéry auch die Weltmeister Thomas Müller und Manuel Neuer. Jérome Boateng war von Heynckes wie gewünscht in die Innenverteidigung versetzt worden. Den Chilenen Arturo Vidal hatte der Coach zuvor lange in Leverkusen trainiert.

«Es ist eine absolute Top-Lösung. Er hat die Akzeptanz, er kennt das Umfeld, den Verein, die Stars», lobte der frühere Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld die Entscheidung. Dem Schweizer Boulevard-Blatt «Blick» sagte er, dass er für die Rettungsmission nicht kontaktiert worden sei, denn «Uli Hoeneß weiß ganz genau, dass ich nicht mehr will».

Eine Wahl pro Heynckes ist als Signal in Richtung Altbewährtem zu deuten. Zuletzt hatten die Bayern auch ihren langgedienten «Tiger» Hermann Gerland (63) zum Chef im neuen Nachwuchsleistungszentrum gemacht. Als Co-Trainer wollen die Münchner laut Kölner «Express» und «Welt» Heynckes' langjährigen Assistenten Peter Hermann. Der 64-Jährige arbeitet derzeit beim Zweitliga-Tabellenführer Fortuna Düsseldorf, wo man zunächst noch auf einen Vertrag bis 2018 verwies.

Welt- und Europameister Heynckes trainierte die Münchner bereits dreimal, kennt Verein, Bosse und die Mia-san-mia-Mentalität. In der jüngeren Vergangenheit saß er sowohl bei der größten Niederlage im «Finale dahoam» 2012 als auch dem Champions-League-Triumph ein Jahr später im Wembley-Stadion gegen Borussia Dortmund auf der Bank.

Dass Heynckes seit damals keinen Verein mehr betreut hat und der drittälteste Trainer der Bundesliga-Historie wäre, stört die Bayern nicht so sehr wie die fehlende Bayern-Vergangenheit von Kandidaten wie Thomas Tuchel. Der ehemalige Dortmund-Coach galt als Favorit auf den Job, konnte sich mit Hoeneß und Rummenigge aber nicht einigen.

@ dpa.de

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