WM-Qualifikation, 2023

Einmal München, fünfmal Köln, viermal Berlin: So sieht der ideale Fahrplan für die deutschen Basketballer bis zum 18.

26.08.2022 - 06:59:33

DBB-Team nimmt Schwung Richtung EM: Nun nur noch Heimspiele. September aus. Aus dem Schweden-Spiel lässt sich Selbstvertrauen ziehen.

Routinier Gordon Herbert war zufrieden mit seinen Basketballern. Klarer Sieg, kein Patzer und eine geschlossene Mannschaftsleistung gegen Schweden: Mit diesen Errungenschaften kann der Cheftrainer des Nationalteams heute zuversichtlich die Heimreise in Richtung München antreten.

«Ich bin stolz auf unsere Jungs für die Defensive, dass wir Schweden bei 50 Punkten gehalten haben», sagte Herbert in der Pressekonferenz nach dem 67:50-Erfolg seines Teams in Stockholm.

Von nun an nur noch Heimspiele

Die Qualifikation für die WM in Japan, Indonesien und die Philippinen im kommenden Jahr nimmt immer konkretere Formen an. Mit sechs Siegen aus sieben Spielen hat das Team um Kapitän Dennis Schröder seine Spitzenposition gefestigt. Besser noch: Für das Nationalteam war die Reise nach Schweden die vorerst letzte, denn von nun an stehen nur noch Heimspiele an. Am 28. August (15.00 Uhr/Magentasport) geht es in München in der WM-Quali gegen Europameister Slowenien, danach warten fünf EM-Gruppenspiele in Köln, bevor am 10. September die Endrunde in Berlin beginnt.

Läuft alles ideal, warten insgesamt zehn Heimspiele bis zum 18. September, wenn in der Mercedes-Benz-Arena das Finale steigt. «Auf alle Fälle sind wir darüber froh. Wir bewegen uns ab jetzt nur noch in Deutschland. Es geht keiner mehr nach Hause. Wir fahren von München direkt nach Köln. Das ist übersichtlich, was den Reisestress angeht», sagte DBB-Vizepräsident Armin Andres. Der Funktionär kündigte an: «Die Stimmung in Köln wird brodeln.»

Die größten Hoffnungsträger sind die beiden verbliebenen NBA-Profis Schröder (derzeit ohne Verein) und Franz Wagner (Orlando Magic). Spielmacher Schröder verfügt über viel internationale Erfahrung, Wagner spielt unbekümmert und bereichert die Offensive, die unter den zahlreichen Ausfällen gelitten hat.

@ dpa.de