DBB, Niederlande

Beim Test in den Niederlanden wollen die deutschen Basketballer weiteres Selbstvertrauen für die EM tanken.

12.08.2022 - 07:04:24

Letztes Schaulaufen der Basketballer für den EM-Kader. Zudem geht es für einige Spieler darum, sich noch einmal zu zeigen.

Im zweiten Testspiel der EM-Vorbereitung geht es für einige deutsche Basketballer bereits um alles. Die heutige Partie in den Niederlanden ist für sie die letzte Chance, vor der endgültigen Kadernominierung für die EM noch einmal Pluspunkte bei Bundestrainer Gordon Herbert zu sammeln.

Denn wenn in der kommenden Woche beim Supercup in Hamburg bereits die Generalprobe für die anstehenden beiden WM-Qualifikationsspiele in Schweden (25. August) und gegen Slowenien (28. August) und die direkt darauf folgende Europameisterschaft ansteht, will Herbert schon mit seinem EM-Kader spielen. «Es geht darum, so schnell wie möglich ein Team zu bilden», begründete Herbert seine Vorgehensweise. «Wir müssen uns einspielen und es müssen sich Rollen im Team bilden. Das geht nicht mit 16 oder 17 Spielern.»

Eine Ausnahme will Herbert nur für den gerade erst eingebürgerten Nick Weiler-Babb machen. Der Profi von Bayern München weilt aktuell wegen dringender familiärer Angelegenheiten noch in seiner US-Heimat. Die Verantwortlichen im Deutschen Basketball Bund hoffen aber, dass Weiler-Babb Anfang der kommenden Woche in Hamburg zum Team stoßen kann. In dem Fall würde Herbert den Supercup (19./20. August) mit 13 Akteuren bestreiten und erst danach den letzten Spieler streichen.

Für die übrigen Wackelkandidaten ist die Partie in Almere gegen das Oranje-Team dagegen die letzte Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen. Beim knappen Sieg in Belgien sammelten David Krämer und Christian Sengfelder Pluspunkte. Kenneth Ogbe und Leon Kratzer kamen dagegen gar nicht zum Einsatz. Ob sie gegen die ebenfalls für die EM qualifizierten Niederländer Spielzeit bekommen, ließ Herbert noch offen. Dafür werden die für das Turnier gesetzten Johannes Voigtmann, Maodo Lo und Johannes Thiemann, die in Belgien pausierten, in Almere auf jeden Fall zum Einsatz kommen.

@ dpa.de