Anleihen, USA

NEW YORK - Sichere Anlagen wie US-amerikanische Staatsanleihen sind bei Anlegern weiter stark gefragt.

14.08.2019 - 15:20:25

US-Anleihen weiter im Höhenflug - Inverse Zinskurve liefert Rezessionssignale. Am Mittwoch ging es mit den Kursen deutlich nach oben, während die Renditen zum Handelsauftakt in Richtung neuer Tiefststände rutschten. In der Laufzeit von 30 Jahren erreichte die Rendite zeitweise ein Rekordtief bei 2,016 Prozent.

Jüngste Signale einer möglichen Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China zeigten damit am Anleihemarkt keine Wirkung. Angesichts drohender Preissteigerungen vor dem Weihnachtsgeschäft hatte die US-Regierung am Dienstag eine Verschiebung neuer Strafzölle auf Elektronikgeräte und andere Importe aus China angekündigt. Am frühen Morgen folgte ein Medienbericht, wonach die Regierung in Peking ihrerseits an den geplanten Handelsgesprächen mit den USA im September festhält, allerdings ohne Optimismus zu verbreiten.

Außerdem lieferte der US-Anleihemarkt zur Wochenmitte Rezessionssignale. Zeitweise wurde die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen mit 1,57 Prozent tiefer gehandelt als die Rendite zweijähriger Papiere mit 1,59 Prozent. Eine Konstellation mit niedrigeren Langfrist- als Kurzfristzinsen bezeichnen Fachleute als inverse Zinskurve, weil die Zinsen normalerweise mit der Wertpapierlaufzeit ansteigen und nicht fallen. Eine inverse Zinskurve gilt als Ausdruck extrem pessimistischer Wachstumserwartungen.

Zweijährige Anleihen stiegen zuletzt um 4/32 Punkte auf 100 9/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,59 Prozent. Fünfjährige Anleihen gewannen 12/32 Punkte auf 101 5/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,50 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 30/32 Punkte auf 100 5/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,60 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren legten um zwei ganze und 20/32 Punkte auf 104 15/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 2,05 Prozent.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien New York Schluss: Handelsstreit sorgt wieder für Verluste. Sie litten darunter, dass sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China offenbar wieder zugespitzt hat. Zudem sorgte der große Verfall an den Terminmärkten für einige Kursturbulenzen. NEW YORK - Die US-Börsen haben am Freitag nach anfangs moderaten Gewinnen klar ins Minus gedreht. (Boerse, 20.09.2019 - 22:33) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Commerzbank hebt RWE auf 'Buy' und Ziel auf 32 Euro. Die CO2-Emissionen des Energieversorgers dürften mit der schrittweisen Abschaltung seiner emissionsintensiven Braunkohlekraftwerke bis 2038 sinken, schrieb Analystin Tanja Markloff in einer am Freitag vorliegenden Studie. FRANKFURT - Die Commerzbank hat RWE von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 25,50 auf 32,00 Euro angehoben. (Boerse, 20.09.2019 - 21:53) weiterlesen...

US-Anleihen steigen weiter. Dagegen ging es an der anfangs freundlichen Wall Street bergab. Signale für eine Zuspitzung des US-chinesischen Handelskonfliktes dämpften die Risikobereitschaft der Anleger, was den als besonders sicher geltenden Rentenpapieren zugute kam. Zudem intervenierte die US-Notenbank Fed den vierten Tag in Folge am amerikanischen Geldmarkt, indem sie den Banken über spezielle Wertpapiergeschäfte liquide Mittel zur Verfügung stellte. NEW YORK - US-Staatsanleihen haben am Freitag weiter zugelegt. (Sonstige, 20.09.2019 - 21:48) weiterlesen...

Aktien New York: Indizes drehen ins Minus - Handelsstreit spitzt sich wieder zu. Sie litten darunter, dass sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China offenbar wieder zugespitzt hat. Zudem warf der große Verfall an den Terminmärkten noch vor Börsenschluss seine Schatten voraus. NEW YORK - Die anfangs freundlichen US-Börsen haben am Freitag ins Minus gedreht. (Boerse, 20.09.2019 - 20:37) weiterlesen...

Aktien Osteuropa Schluss: Erneut uneinheitlich. Prag und Budapest folgten den freundlichen Vorgaben der europäischen Leitbörsen. Dem standen Kursabschläge in Moskau und vor allem in Warschau gegenüber. MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU - Osteuropas wichtigste Aktienmärkte haben sich am Freitag erneut uneinheitlich entwickelt. (Boerse, 20.09.2019 - 19:12) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: Kurse ziehen nach Verfallstermin an. Der bis zum Mittag lethargische EuroStoxx 50 stieg bis auf 3578 Punkte, was den höchsten Stand seit gut vier Monaten bedeutete. PARIS/LONDON - Europas wichtigste Börsen haben am Freitag nach dem großen Verfall an den Terminbörsen etwas Fahrt aufgenommen. (Boerse, 20.09.2019 - 18:35) weiterlesen...