Aktien, Anleihen

BOSTON - Unter Aktienanlegern hat sich die Stimmung im Oktober einer Befragung von State Street zufolge wieder aufgehellt.

27.10.2021 - 17:24:26

State Street Bank: Zuversicht für Aktien im Oktober gestiegen - vor allem in USA. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung stieg der von dem Vermögensverwalter ermittelte Global Investor Confidence Index (ICI) um 8,4 Punkte auf 114,4 Punkte. Der September-Wert wurde auf 106,0 Punkte revidiert.

Vor allem in Nordamerika hätten die Anleger wieder mehr Vertrauen in Aktien, hieß es. Der entsprechende regionale Index sei um 8,0 auf 144,0 Punkte geklettert. Der asiatische Index sei nur um 5,5 auf 103,1 Punkte und der europäische um 1,2 Punkte auf 96,8 Punkte geklettert.

"Die Stimmung der Anleger stieg im Oktober sprunghaft an, und der globale ICI erreichte den höchsten Stand seit über drei Jahren", kommentierte Rajeev Bhargava, Leiter der Abteilung Investor Behavior Research bei State Street Associates die jüngsten Daten. Der Anstieg der Risikobereitschaft sei in allen drei Regionen zu beobachten gewesen, wobei die USA den stärksten Anstieg verzeichnet hätten. Der Grund dafür seien womöglich rückläufige Covid-19-Infektionsraten gewesen.

Bhargava warnte aber auch vor der Gefahr, dass sich trotz der sich verbessernden Virussituation und des gestiegenen Anlegervertrauens eine chinesische Konjunkturabschwächung auch auf andere Volkswirtschaften übertragen könne. Dieses Risiko könnte sich in den kommenden Monaten negativ auf das Anlegervertrauen auswirken.

Der Investor Confidence Index misst den Angaben zufolge die Risikobereitschaft der Anleger, indem er das tatsächliche Kauf- und Verkaufverhalten institutioneller Investoren untersucht. Der Index weist Änderungen in der Risikobereitschaft der Anleger eine genaue Bedeutung zu: Je höher die prozentuale Verteilung auf die einzelnen Papiere, desto größer die Risikobereitschaft beziehungsweise das Vertrauen. Ein Wert von 100 ist neutral - dies ist der Wert, bei dem Investoren ihren langfristigen Anteil an risikoreichen Anlagen weder erhöhen noch verringern.

@ dpa.de

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