Polizei, Kriminalität

Zweiradsaison startet

05.04.2018 - 13:56:44

Polizeidirektion Osnabrück / Zweiradsaison startet

Osnabrück/Nordhorn/Lingen/Leer/Aurich/Norden/Wittmund/Emden - Spätestens mit den morgigen frühlingshaften Temperaturen startet auch die Zweiradsaison endgültig. Dann werden wieder viele motorisierte wie auch nicht motorisierte Zweiräder (Motorräder, Roller, E-Bikes, Pedelecs, Fahrräder, usw.) auf den Straßen in der Polizeidirektion Osnabrück, vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln, unterwegs sein. Die Polizei gibt zum Start der Saison einige nützliche Tipps und Hinweise, damit die Fahrt beispielsweise mit dem Motorrad nicht in einer Tragödie endet. Denn: "Wir wollen, dass Sie gut vorbereitet und immer sicher an Ihr Ziel kommen", so Polizeisprecher Marco Ellermann.

Das Überschreiten der vorgeschriebenen Geschwindigkeit bzw. die nicht angepasste Geschwindigkeit sowie die eigene Selbstüberschätzung, sind häufige Unfallursachen im Zusammenhang mit dem Führen von Motorrädern. Ellermann: "Erliegen Sie nicht der Faszination der Geschwindigkeit. Fahren Sie defensiv und stets vorausschauend." Ein großer Teil aller Motorradunfälle passiert, weil andere Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt oder den Vorrang der Motorradfahrer nicht beachten. Ein Grund dafür ist insbesondere die Unterschätzung der Geschwindigkeit der Motorräder. Auch deshalb empfiehlt die Polizei den Bikern deutlich sichtbare Kleidung zu tragen und zusätzlich noch eine Warnweste überzuziehen. Das Licht ist den Vorschriften nach bei jeder Fahrt einzuschalten. "Motorradfahrer werden oftmals schlichtweg übersehen", so Ellermann.

Zudem rät die Polizei allen Verkehrsteilnehmern bewusst vorausschauend zu fahren und mit Fehlern anderer zu rechnen. Besonders Motorradfahrer sollten mit langsameren Akteuren und verschiedenen Situationen, wie Radfahrern, Tiere auf der Fahrbahn, Verunreinigungen sowie einem überraschenden Streckenverlauf, rechnen. Dies führt im Ernstfall zu einer schnelleren und gezielteren Reaktion und kann unter Umständen einen Verkehrsunfall verhindern, bzw. deren schwere Folgen mindern. Auch Fahrsicherheitstrainings für Motorradfahrer sind eine gute Investition in die Sicherheit. Insbesondere zu Beginn einer Motorradsaison oder bei dem Kauf eines neuen Motorrades, ist es ratsam an einem Fahr- und Sicherheitstraining teilzunehmen. Entsprechende Trainings bietet die Polizei in Kooperation mit den Kommunen an.

Auch Radfahrer sind jetzt vermehrt unterwegs. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf den geforderten Sicherheitsabstand von 1,50 Metern beim Überholvorgang von Radfahrern hin. Auch die Geschwindigkeit besonders von Pedelecs und E-Bikes werde oftmals unterschätzt, so Ellermann. Das Tragen eines Fahrradhelmes und einer Warnweste sowie das Absolvieren eines "Fahrtests" beim Kauf eines Elektrorades kann außerdem zur Verbesserung der Handlungssicherheit führen und sollte deshalb genutzt werden. Generell sollten Radfahrer stets für die anderen Verkehrsteilnehmer gut erkennbar sein.

2017 erlitten in der Polizeidirektion Osnabrück 8 Motorradfahrer tödliche Verletzungen durch einen Verkehrsunfall - 130 wurden schwer verletzt. Bei Fahrradunfällen starben in der Direktion im letzten Jahr 10 Radfahrer - 5 davon waren E-Bike bzw. Pedelecfahrer.

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