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Polizei, Kriminalit?t

Verkehrsunfallbilanz 2020 der Polizeiinspektion Cuxhaven

15.04.2021 - 12:37:28

Polizeiinspektion Cuxhaven / Verkehrsunfallbilanz 2020 der ...

Cuxhaven - Verkehrsunfallbilanz 2020

- Deutlicher R?ckgang aller Unf?lle um 14,4 Prozent - auch Corona bedingt - Niedrigster Stand seit sechs Jahren - 9 Menschen starben bei Verkehrsunf?llen im Cuxland - niedrigster Wert seit Beginn der Aufzeichnung - Schwerverletzte stagnieren auf niedrigem Niveau - Anzahl der Baumunf?lle nimmt weiter ab - die Folgen bleiben erheblich

Gesamtunfallzahlen

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 3.980 Verkehrsunf?lle im Bereich der Polizeiinspektion (PI) Cuxhaven registriert. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem deutlichen R?ckgang um 14,4 % (2019: 4.652). In dieser deutlichen Reduzierung spiegelt sich auch das ver?nderte Mobilit?tsverhalten der Bev?lkerung durch die Corona-Pandemie wieder.

Im Bereich der PI Cuxhaven sind im vergangenen Jahr neun Menschen im Alter von 20 bis 83 Jahren bei Verkehrsunf?llen ums Leben gekommen. Dies entspricht einem R?ckgang von fast 44%. Bei sieben Unf?llen hatte die bzw. der Verstorbene den Unfall auch selbst verursacht, bei zwei Unf?llen verstarb der Beifahrer. Es sind eine Frau und acht M?nner bei Verkehrsunf?llen gestorben. Besonders auff?llig ist, dass sieben der Get?teten nach einem Baumunfall starben. 2019 waren es sechzehn Menschen, die bei Unf?llen im Bereich der PI Cuxhaven gestorben sind.

Auch die Anzahl der im Stra?enverkehr verletzten Verkehrsteilnehmer*innen ging um gut 20% von 961 Verletzte auf 763 Verletzte zur?ck. Allerdings entf?llt ein gro?er Teil dieses R?ckganges auf leichtverletzte Verkehrsteilnehmer*innen. Bei den Schwerverletzten gab es lediglich einen R?ckgang um 2,2% von 134 Schwerverletzten in 2019 auf 131 Schwerverletzte in 2020.

Die Leiterin Einsatz, Polizeioberr?tin Ilka Freyhat, sieht die Anzahl der schweren Unfallfolgen zwiesp?ltig. "Es ist zwar gut zu sehen, dass es im vergangenen Jahr so wenige Verkehrstote wie noch nie gegeben hat, jedoch hatte ich gehofft, dass auch die Zahl der Schwerverletzten deutlicher sinkt. So blieb es insgesamt bei einer fast unver?nderten Zahl bei den schweren Unfallfolgen," so Freyhat. Unfallursachen

Der starke R?ckgang der Gesamtunfallzahl hat die bekannten Hauptunfallursachen bei Unf?llen mit schweren Folgen noch einmal deutlich in den Fokus ger?ckt. Insgesamt sind bei 15% aller Unf?lle die Hauptunfallursachen Alkoholeinfluss, Geschwindigkeit und Fehler beim Abbiegen und Fahrstreifenwechsel. Allerdings ist ann?hernd die H?lfte aller Unf?lle mit schweren Folgen auf diese Ursachen zur?ckzuf?hren. Insbesondere beim Fahren unter Alkoholeinfluss ist diese Gefahrenerh?hung im vergangenen Jahr eklatant. Lediglich 3% aller Unf?lle wurden unter Alkoholeinfluss verursacht, aber 11% aller Unf?lle mit schweren Folgen. Die meisten Unf?lle mit schweren Folgen werden jedoch weiterhin durch ?berh?hte Geschwindigkeit verursacht, insgesamt 17%.

Weiterhin bleiben auch Baumunf?lle ein erheblicher Faktor bei der Risikoerh?hung. Zwar sind die Baumunf?lle insgesamt um mehr als 20% gesunken, jedoch bleiben die schweren Folgen erheblich. Zu den bereits erw?hnten sieben t?dlich Verletzten kommen noch 18 schwerverletzte Verkehrsteilnehmer*innen im Zusammenhang mit Baumunf?llen dazu. Daneben sind Vorfahrtsmissachtungen und Fehler beim Abbiegen weitere Schwerpunkte bei der Verursachung schwerer Verkehrsunf?lle.

Wie im Jahr 2019 bewegen sich auch im vergangenen Jahr die Unf?lle auf Parkpl?tzen, die sogenannten "Parkplatzrempler" mit anschlie?ender Verkehrsunfallflucht, auf hohem Niveau. Es wurden zwar weniger Unf?lle registriert, jedoch ist der R?ckgang bei weitem nicht so stark wie bei den Unf?llen insgesamt. Somit hat der Anteil am Gesamtunfallgeschehen sogar noch zugenommen. "Die Gr?nde f?r diese Verkehrsunfallfluchten sind vielf?ltig. Alle haben aber gemein, dass eine Gesch?digte oder ein Gesch?digter mit dem Schaden zur?ckgelassen wird. Ein solches Verhalten ist nicht tolerierbar und wird zu Recht als Straftat verfolgt, die auch den F?hrerschein kosten kann," so POR?in Freyhat.

Auch bei den Unf?llen mit Wild gab es im vergangenen Jahr keine Entwarnung. Die Zahl bleibt auf hohem Niveau. Hier richtet die Polizei einen Appell an die Autofahrer*innen, ihre Geschwindigkeit auf Landstra?en besonders in der D?mmerung entsprechend anzupassen.

Risikogruppen

Erfreut zeigt sich POR?in Freyhat, dass auch im Jahr 2020 keine Minderj?hrigen Verkehrsteilnehmer*innen im Bereich der PI Cuxhaven ums Leben gekommen sind. Auch die Zahl der Schwerverletzten Minderj?hrigen hat sich auf dem niedrigen Vorjahresniveau stabilisiert. Die von der Polizei als Hauptrisikogruppen im Stra?enverkehr angesehenen jungen Erwachsenen (18-24 Jahre) und Senioren (ab 65 Jahre) waren mit jeweils 3 Verkehrstoten am h?ufigsten betroffen. Auch bei den Schwerverletzten beklagen diese Gruppen wieder die meisten Opfer. Der bereits in den vergangenen Jahren in anderen Landesteilen zu erkennende Trend zu mehr Gefahren f?r Fahrrad- und Pedelec-Fahrer hat nun auch die PI Cuxhaven erreicht. Im gesamten Landkreis waren im vergangenen Jahr 201 Fahrrad- oder Pedelec-Fahrer*innen in Verkehrsunf?lle verwickelt, dies sind gerade einmal 8% weniger als 2019. Dabei wurde 23 Fahrer*innen schwer verletzt, genauso viele wie im vergangenen Jahr. Unter den Schwerverletzten waren 5 Pedelec-Fahrer*innen.

Pr?vention

Die Polizei wird weiterhin ihre Verkehrspr?ventionsaktionen auf alle Verkehrsteilnehmer*innen ausrichten. Hierbei spielt der Genuss alkoholischer Getr?nke vor Fahrtantritt, nicht angepasste Geschwindigkeit und auch Ablenkung im Stra?enverkehr eine umfassende Rolle. "Die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer*innen hinsichtlich der Unfallursachen liegt der Polizei besonders am Herzen in der Hoffnung das Gefahrenbewusstsein zu erh?hen," so Birte Heimberg, Verkehrssicherheitsberaterin der Polizei Cuxhaven. Die Polizei appelliert auch an die Eigenverantwortung von Pedelec-Fahrern/-Fahrerinnen und empfiehlt, entsprechende Fahrtrainings und Pr?ventionsangebote unterschiedlicher Institutionen anzunehmen.

R?ckfragen bitte an:

Polizeiinspektion Cuxhaven Carsten Bode Telefon: 04721/573-0 http://ots.de/PI0z7T

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/68437/4889553 Polizeiinspektion Cuxhaven

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