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Polizei, Kriminalität

...Und wieder einmal geht es um falsche Polizeibeamte

31.07.2020 - 16:12:21

Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Wetterau / ...Und ...

Friedberg - +++

Quer durch den Wetteraukreis haben Betrüger in dieser Woche einmal mehr versucht, ältere Bürgerinnen und Bürger mittels inzwischen bestens vertrauter Maschen um deren Ersparnisse zu bringen. Glücklicherweise war ihr Handeln dieses Mal nicht von Erfolg gekrönt.

So klingelten die Telefone in den vergangenen Tagen insbesondere bei Senioren in Bad Vilbel, Butzbach und Bad Nauheim. Die Verbrecher gaben sich in bekannter Manier als angebliche Polizeibeschäftigte aus und versuchten durch geschickte Gesprächsführung, die Angerufenen davon zu überzeugen, Wertsachen auszuhändigen, da kurze Zeit zuvor einige Einbrecher in der Nähe festgenommen worden seien. Bei diesen wäre dann eine Adressliste gefunden worden, auf jener unter anderem die Anschrift des Angerufenen notiert gewesen war.

Inzwischen beobachten die Friedberger Kriminalpolizisten des Betrugskommissariats, dass es immer wieder auch zu Vorbereitungsanrufen kommt. Bei dieser Abwandlung der Betrügereien erfolgt zunächst der Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters. Dieser teilt dann mit, vom Bankkonto der angerufenen Person sei es kurz zuvor zu einer Abbuchung eines größeren Geldbetrages gekommen. Dieser sei durch das jeweilige Kreditinstitut jedoch bemerkt und rückgängig gemacht worden. Die Polizei habe nun Ermittlungen aufgenommen, die durch Kommissar xy geführt werden. Namentlich benannter Ordnungshüter würde sich in Kürze telefonisch melden. Es folgt die Verabschiedung.

Zumeist noch am selben Tage klingelt dann das Telefon erneut. Am anderen Ende der bereits angekündigte Anrufer. Ziel des folgenden Gespräches ist es, die Seniorinnen und Senioren dann zum Abheben ihres Vermögens zu bewegen, da dieses "auf der Bank" nicht mehr sicher sei. Um die erfundenen Täter zu fassen sollen Geld und andere Wertgegenstände dann als Lockmittel vor der Wohnungstür platziert werden.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:

Insbesondere ältere Menschen sollten von Familienangehörigen über derartige Betrugsmaschen informiert werden.

Sollten Sie einen vergleichbaren Anruf erhalten, beenden Sie umgehend das Gespräch!

Die Polizei wird Sie niemals telefonisch kontaktieren und zur Herausgabe Ihrer Wertsachen auffordern.

Waren Sie Adressat eines solchen Betrugsversuches, verständigen Sie umgehend die Polizei!

In dringenden Fällen wählen Sie den Polizeinotruf! Dieser ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche erreichbar unter der "110".

+++

Tobias Kremp Pressesprecher

Rückfragen bitte an:

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