Polizei, Kriminalität

(UL) Ulm - Radler wird rabiat / Wenig Einsicht zeigte ein Radfahrer, der am Dienstag in Ulm von der Polizei angehalten wurde.

16.08.2017 - 15:56:32

Polizeipräsidium Ulm / Ulm - Radler wird rabiat / Wenig ...

Ulm - Die Polizei stoppte den 30-Jährigen gegen 15 Uhr in der Bahnhofstraße. Dort, in der Fußgängerzone, ist das Radfahren verboten. Kaum angehalten wurde der 30-Jährige ungehalten. Mit derben Worten beleidigte er die Polizeibeamten und bedrohte sie. Die Beamten nahmen den Mann mit zur Wache, um seine Identität zu klären. Jetzt erwartet ihn eine Strafanzeige.

Wie berichtet (http://ots.de/389c06), hatten Stadt Ulm und Polizei am Dienstag in den Ulmer Fußgängerbereichen kontrolliert. Denn dort fahren immer wieder Radler durch, auch wenn es verboten ist. Sie gefährden damit die Fußgänger. Bei Stadt und Polizei häufen sich deshalb insbesondere im Sommer die Beschwerden. Weil die Behörden auch wissen, dass fast zwei Drittel der Unfälle mit Radfahrern von den Radlern selbst verursacht werden, kontrollieren sie regelmäßig. Insbesondere in Fußgängerbereichen. Denn die sind gerade für die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die Fußgänger, eingerichtet. Dazu gehören auch Kinder und Senioren. Gerade Kinder bewegen sich meist spielerisch und achten nicht auf ihr Umfeld. So können sie sich in Fußgängerbereichen ungefährdet bewegen. Wenn nicht gerade ein Radler kommt. Aber auch die übrigen Passanten können unbesorgt flanieren, während die Radler ihre Schutzbereiche, die Radwege, nutzen können.

In den vier Stunden ab 14.30 Uhr mussten die Beschäftigten von Stadt und Polizei 75 Verwarnungen gegenüber Radlern aussprechen. Die mussten zum größten Teil an Ort und Stelle ein Bußgeld bezahlen. Oder sie müssen es noch überweisen.

Während der Kontrollen verhinderten die Polizisten auch gleich einen Diebstahl. Eine Streife hatte einen 26-Jährigen beobachtet. Der wollte gegen 17.30 Uhr von einer Baustelle am Münsterplatz einen Pickel wegtragen. Als er die Polizei erkannt, legte er das Werkzeug zurück. Auch gegen ihn ermittelt nun die Polizei.

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Wolfgang Jürgens, Tel. 0731/188-1111, E-Mail: ulm.pp.stab.oe@polizei.bwl.de

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