Polizei, Kriminalität

(UL) Ulm - Geld zum Fenster raus geworfen / Eine Frau aus Ulm-Wiblingen ist am Sonntag Betrügern auf den Leim gegangen.

08.10.2018 - 17:31:37

Polizeipräsidium Ulm / Ulm - Geld zum Fenster raus geworfen .... Die hatten sich am Telefon als Kriminalbeamte ausgegeben.

Ulm - Das Telefon klingelte mitten in der Nacht, auf dem Display leuchtete die Telefonnummer 0731 110 auf. Die Seniorin nahm den Hörer ab. Die Anruferin stellte sich als Kriminalbeamtin vor. Sie erzählte von gefährlichen, bewaffneten Einbrechern, die gerade auf dem Weg zu ihr seien. Sie solle deshalb ganz schnell ihr Geld und ihren Schmuck in eine Plastiktüte stecken und aus dem Küchenfenster werfen. Die durch den Anruf verängstigte 76-Jährige befolgte die Anweisungen der Anruferin. Die hielt das Telefonat aufrecht, bis ein Komplize die Plastiktüte eingesammelt hatte.

In Ulm und Umgebung gehen nahezu täglich viele solcher Anrufe ein. In den allermeisten Fälle gehen die Betrüger leer aus, weil die Menschen richtig reagieren und gleich auflegen.

Um sich vor der Betrugsmasche "Falscher Polizeibeamter" zu schützen, gibt die Polizei folgende Tipps:

- Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an.

- Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.

- Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.

- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.

- Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen.

- Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.

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Uwe Krause, Pressestelle, Telefon: 0731 188 1111, E-Mail: ulm.pp.stab.oe@polizei.bwl.de

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