Polizei, Kriminalität

(UL) Ehingen - Ein Stück mehr Sicherheit / Die Polizei hat am Mittwoch im Raum Ehingen sechs Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen.

17.05.2018 - 16:31:55

Polizeipräsidium Ulm / Ehingen - Ein Stück mehr Sicherheit ...

Ulm - Bereits kurz vor 11 Uhr kontrollierte die Polizei in der Pfisterstraße in Ehingen einen VW. Wie sich zeigte waren auf dem Auto Räder montiert, die so nicht für Autos zugelassen sind. Die Fahrerin sieht jetzt einer Anzeige entgegen. Sie muss jetzt entweder zum Gutachter oder die richtigen Räder montieren.

Kurz vor 16 Uhr hielt die Polizei in der Hauptstraße in Ehingen ein Motorrad an. An der Husqvarna war Vieles unerlaubt umgebaut, was so aus Gründen der Sicherheit nicht zulässig war: Drosselung, Auspuff, Schutzdeckel, Spiegel. Ein Reifen hatte zudem kaum mehr Profil. Die Polizisten stellten das Leichtkraftrad sicher, um es weiter zu überprüfen. Den 17-jährige Fahrer erwartet ebenfalls eine Anzeige.

In Rottenacker zog die Polizei kurz vor 22 Uhr ein überlautes Auto aus dem Verkehr. Das rührte daher, dass der Besitzer zuvor mehrere Teile verbaut hat, die den BMW lauter machten. Damit erlosch die Betriebserlaubnis. Jetzt muss auch dieser 29-Jährige sein Auto stehen lassen, bis es wieder in Ordnung ist. Und ein Bußgeld bezahlen.

Gegen 23 Uhr fiel in Munderkingen ein Opel auf. Denn bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die falschen Reifen montiert waren. Die Sicherheit war damit nicht gewährleistet. Fahrer und Halterin erwartet eine Anzeige.

Eine Viertelstunde später hielten Polizisten in der Michel-Buck-Straße in Munderkingen einen BMW an. Der war nicht nur tiefer gelegt sondern auch verbreitert und mit anderen Reifen versehen. Diese Kombination kann gefährlich werden und muss deshalb von einem Sachverständigen bewertet werden. Das hatte der Fahrer unterlassen, was ihm eine Anzeige einbringt.

Kurz vor Mitternacht war es in Munderkingen ein Fiat, den die Polizei anhielt. In der Brunnenbergstraße schauten sich die Beamten das Fahrzeug an, weil es erkennbar zu schnell unterwegs war. Auch dieser Wagen war tiefer gelegt und verbreitert, wiederum ohne ein Gutachten. Auch der Auspuff war verändert, was das Fahrzeug lauter machte. Jetzt erwartet auch diesen Fahrer eine Anzeige.

Die Polizei weist darauf hin, dass nicht alle Änderungen an Fahrzeugen erlaubt sind. Dazu ist der Straßenverkehr zu gefährlich. In der Produktion eines Autos achten viele Ingenieure darauf, dass es sicher ist. Die einzelnen Teile werden darauf abgestimmt. Wer in dieses System eingreift, schafft Unsicherheit. Deshalb muss jedes Anbauteil geprüft werden, ob es diese Sicherheit nicht beeinträchtigt. Die Eigentümer der Fahrzeuge sind dafür verantwortlich, dass mehrere Teile sich nicht gegenseitig beeinträchtigen. Das muss unter Umständen ein Sachverständiger einschätzen. Damit alle sicher ankommen.

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Wolfgang Jürgens, Tel. 0731/188-1111, E-Mail: ulm.pp.stab.oe@polizei.bwl.de

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