Polizei, Kriminalität

SäMüT

27.10.2017 - 14:41:55

Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis / SäMüT

Troisdorf - Unter dem Begriff SäMüT erfasst die Polizei Ermittlungsvorgänge, bei den (S)traftaten gegenüber (ä)lteren (M)enschen verübt werden die regelmäßig durch (ü)berörtliche (T)äter begangen wurden. Leider musste gestern (26.10.2017) wieder eine Strafanzeige unter dem Stichwort SäMüT aufgenommen werden. Falschen Technikern ist es in Troisdorf in der Germanenstraße gelungen, einem 84 und 85 Jahre alten Ehepaar einen vierstellige Bargeldbetrag und mehrere Kontokarten zu stehlen. Gegen 12.00 Uhr läuteten zwei unbekannte Männer an der Haustür des Paares. Sie gaben sich als Techniker der Telekom aus und baten darum, im Haus Leitungsmessungen durchführen zu dürfen, weil eine Störung vorläge. Die beiden Trickdiebe gelangten so in die Wohnräume ihrer Opfer und führten mit einem technischen Gerät einige Messungen durch. Anschließend fragten sie nach Schmuck, Bargeld und Bankkarten. Die Täter suggerierten den Geschädigten, dass möglicherweise die Magnetstreifen auf den Bankkarten oder das Metall in Schmuck und Bargeld für die festgestellten Störungen verantwortlich sind. Als das Ehepaar den Tätern den Lagerort ihrer Habseligkeiten zeigte, griffen diese zu und flüchteten mit ihrer Beute aus dem Haus. Die alten Leute konnten noch sehen, wie die beiden Täter in ein Fahrzeug stiegen und davon fuhren. Beide Täter sind rund 30 Jahre alt und waren mit dunklen Anzügen bekleidet. Die dunkelhaarigen Männer haben ein westeuropäisches Erscheinungsbild und sprachen akzentfrei Deutsch. Zumindest einer der Diebe trug weiße Handschuhe. Geflüchtet sind sie in einem schwarzen Kleinwagen. Die Polizei sucht Zeugen, die die beiden Personen oder das Fahrzeug in der Germanenstraße gesehen haben. Hinweise an die Polizei in Troisdorf unter der Rufnummer 02241 541-3221. Für Trickdiebinnen und Trickdiebe, die in Wohnungen aktiv werden, gibt es nur ein einziges ernsthaftes Hindernis, das sie überwinden müssen, um zum Erfolg zu kommen: die gesperrte oder geschlossene Wohnungstür. Tricktäter sind erfinderisch und schauspielerisch begabt. So denken sie sich immer neue Szenarien aus. Alle bekannten Täter-Arbeitsweisen lassen sich jedoch auf drei Grundmuster zurückführen: - das Vortäuschen einer Notlage, die scheinbar eine Hilfeleistung oder Unterstützung durch das Opfer in der Wohnung erfordert.

- das Vortäuschen einer offiziellen Funktion, die den Täter vermeintlich zum Betreten der Wohnung berechtigt.

- das Vortäuschen einer persönlichen Beziehung zum Opfer, die eine Einladung zum Betreten der Wohnung nahe legt.

Die Polizei rät: Lassen Sie sich von Handwerkern den Namen und den Grund der Arbeiten nennen und rufen Sie selbst bei der jeweiligen Firma an und lassen sich die Angaben bestätigen. Gleiches gilt auch für Wasserwerker, vermeintliche Polizisten, Rechtsanwaltsgehilfen.... Jeder mit lauteren Absicht ist Ihnen nicht böse. Bleiben Sie stets misstrauisch und rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei über den Polizeiruf 110. (Bi)

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