Kriminalität, Polizei

Rosenheim - Somalier muss drei Monate ins Gefängnis

07.09.2022 - 12:25:45

Bundespolizeidirektion München: Bundespolizisten angesprochen - Festnahme

Ein somalischer Staatsangehöriger hat am Dienstag (6. September) am Bahnhof in Rosenheim eine Streife der Bundespolizei angesprochen. Dies wurde dem ausweislosen Mann zum Verhängnis. Er muss voraussichtlich mehrere Monate im Gefängnis bleiben.

In den Abendstunden kam der Afrikaner am Rosenheimer Bahnhof auf die Bundespolizisten zu. Er fragte nach, ob er von ihnen eine Behördenauskunft bekommen könnte. Bei der folgenden Kontrolle war er weder in der Lage einen gültigen Reisepass noch ein Visum oder eine andere Aufenthaltserlaubnis vorzuweisen. Daraufhin erlebte der junge Mann eine böse Überraschung: Um seine Identität festzustellen, wurden die Fingerabdrücke des Somaliers überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der 20-Jährige in Deutschland bereits verschiedene Personalien benutzt hatte. Zudem lag gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein vor. Nach einer Verurteilung wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz hatte er die angeordnete Freiheitsstrafe von drei Monaten nicht angetreten. Dafür sorgte nun die Rosenheimer Bundespolizei. Der somalische Staatsangehörige wurde in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2201
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München übermittelt durch news aktuell

http://ots.de/511b6d

@ presseportal.de