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Polizei, Kriminalit?t

Querdenken-Demo in der Dortmund Innenstadt beendet

18.10.2020 - 22:07:30

Polizei Dortmund / Querdenken-Demo in der Dortmund Innenstadt ...

Dortmund - Am heutigen Sonntag, 18. Oktober, fand in der Dortmunder Innenstadt eine Demonstration der Organisation "Querdenken-231" statt.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/4736339

Die Versammlung auf dem Friedensplatz sowie der anschlie?ende Aufzug ?ber den Wallring verliefen friedlich und weitgehend st?rungsfrei. Zun?chst war der Versammlungsbeginn um eine Stunde nach hinten verschoben worden, sodass die Demonstration gegen 15 Uhr beginnen konnte.

Ab zirka 16 Uhr liefen die rund 1.100 statt der angek?ndigten 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer um den Wallring. Dieser wurde f?r die Zeit der Versammlung komplett gesperrt. Kurz vor 18 Uhr war der Wall wieder befahrbar.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemielage und steigenden Infektionszahlen fand die Versammlung unter strengen Auflagen zum Infektionsschutz statt: "Der Gesundheitsschutz ist alternativlos. Die Gesundheit aller genie?t hohe Priorit?t. Alle Teilnehmenden haben sich unter anderem dazu verpflichtet, Abst?nde zu wahren und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wie angek?ndigt sind wir konsequent gegen gesundheitsgef?hrdendes Verhalten eingeschritten", res?miert der Leitende Polizeidirektor Udo T?njann, Polizeif?hrer des Einsatzes.

Polizeikr?fte kontrollierten die Einhaltung der Maskenpflicht und setzten zur ?berpr?fung des Infektionsschutz eine Drohne ein. Da einige Teilnehmenden zeitweise keinen Mund-Nasen-Schutz trugen, suchte die Polizei das Gespr?ch zum Veranstalter und stellte klar, dass die Versammlung ohne Beachtung der Auflagen nicht fortgef?hrt werde.

Zirka 200 Personen trugen aufgrund eines ?rztlichen Attestes keinen Mund-Nasen-Schutz. Diesen Versammlungsteilnehmenden wurde ein gesonderter Bereich der Veranstaltungsfl?che zugewiesen. Hier wurde seitens der Polizei besonders auf die Abst?nde untereinander geachtet.

Der ?berwiegende Teil der Versammlungsteilnehmer kam der durch die Polizei immer wieder eingeforderten Auflage, einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen, nach.

Allerdings musste die Polizei vereinzelt auch Strafanzeigen aufnehmen:

- Polizeibeamte stellten bei Kontrollen vier f?nf gef?lschte ?rztliche Atteste fest und fertigten Strafanzeigen.

- Dar?ber hinaus wurden zwei Strafanzeigen wegen des Verdachtes der Volksverhetzung erstattet. In beiden F?llen wurden Davidsterne gezeigt, bzw. getragen. Die darin enthaltenen Inschriften deuten im Kontext mit dem Davidstern auf eine Verharmlosung, bzw. das Leugnen des Holocaustes hin. Folgerichtig erstatteten die Einsatzkr?fte der Polizei Strafanzeigen wegen Volksverhetzung

- Bei der Abschlusskundgebung beschimpfte eine Unbeteiligte die Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, nachdem sie unberechtigt auf die B?hne kletterte. Es wurde Strafanzeige wegen Beleidigung erstattet.

Polizeipr?sident Gregor Lange bedankte sich bei dem Polizeif?hrer Udo T?njann und den Einsatzkr?ften: "Dank professioneller, besonnener und konsequenter Arbeit ist es unseren Kr?ften gelungen, das Grundrecht der Versammlungsfreiheit zu sch?tzen und gleichzeitig dem Gesundheitsschutz in dieser schwierigen Pandemielage gerecht zu werden. Die Polizei musste in dieser Situation gerade bei den Hygienevorschriften so genau hinschauen, die t?glich steigenden Infektionszahlen zeigen uns jeden Tag aufs Neue die Dringlichkeit auf."

Journalisten wenden sich mit R?ckfragen bitte an:

Polizei Dortmund Pressestelle Lisa T?ch Telefon: 0231-132 1020 - 1029 Fax: 0231-132 9733 E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/4971/4737346 Polizei Dortmund

@ presseportal.de