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Polizeipräsidium Tuttlingen / Verkehrsunfallbilanz des ...

07.03.2017 - 16:37:21

Polizeipräsidium Tuttlingen / Verkehrsunfallbilanz des .... Verkehrsunfallbilanz des Polizeipräsidiums Tuttlingen für das Jahr 2016

Polizeipräsidium Tuttlingen - Verkehrsunfallbilanz 2016: - leichte Zunahme der Unfallzahlen - weniger Verletzte - Rückgang der Motorradunfälle - Anstieg der Verkehrstoten bei Pkw-Insassen, Fußgängern und Radfahrern

Auf den Straßen im Bereich des Polizeipräsidiums Tuttlingen mit den Landkreisen Freudenstadt, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen und Zollernalbkreis kam es 2016 zu einem geringfügigen Anstieg der Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr 2015. In diesem Vergleich stieg die Zahl der Unfälle um 172 (+0,9 %) auf insgesamt 18437 im Jahr 2016.

Erfreulich hingegen ist der Rückgang der Unfälle mit Personenschaden im Jahresvergleich um -3,4 % und im 5-Jahresvergleich um -4,2 %. Unfälle mit reinem Sachschaden und Kleinstunfälle nahmen hingegen um +1,6 bzw. +1,5 % zu.

Bei den Verkehrstoten kam es zu einem Anstieg von 56 im Jahre 2015 auf 59 Getötete im Jahre 2016.

Die Motorradunfälle mit Personenschaden gingen im Jahresvergleich um -16,6 % von 344 auf 287 Verkehrsunfälle zurück. Die Zahl der getöteten Kradfahrer, liegt trotz eine Rückgangs von 16 auf 12 auf einem hohen Niveau. Im Bereich der Unfallbekämpfung von Motorradfahrern wird das PP Tuttlingen auch im Jahr 2017 einen Schwerpunkt setzen. Durch Verkehrsüberwachungsaktionen, insbesondere an den Wochenenden, auf den viel befahrenen Motorradstrecken im Schwarzwald, am Randen, im Donautal und der Alb wollen wir die Verkehrssicherheit erhöhen. Dies dient besonders auch dem Schutz der Motorradfahrer, da 57,1 % der "Bikerunfälle" von diesen selbst verursacht werden. Diese Überwachungsaktionen werden begleitet durch Präventionsveranstaltungen an den Haupttreffpunkten der "Biker", um diese für die Gefahren zu sensibilisieren. Kooperationen mit den Polizeipräsidien Offenburg (Ruhestein) und Konstanz (Hegaublick) sind geplant.

Bei den getöteten Pkw-Insassen erhöhte sich die Zahl im Jahresvergleich leicht von 32 auf 33. Von diesen waren vier Personen nicht angegurtet. Hier weisen wir nochmals eindringlich auf die Gurtanlegepflicht hin. Die Beamtinnen und Beamten werden im Rahmen ihrer Verkehrsüberwachungsmaßnahmen auf die Gurtanlegepflicht achten. Für das Jahr 2017 sind, wie im Vorjahr, wiederum zwei landesweite Gurtkontrollwochen vorgesehen.

Die Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Fahrrädern und Pedelecs sind von 336 Verkehrsunfällen 2015 auf 369 im Jahr 2016 angestiegen. Der langjährige Schnitt liegt bei 380 Verkehrsunfällen. Drei Rad- und ein Pedelecfahrer wurden bei den Unfällen getötet. Die Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Fußgängern sind von 207 im Jahr 2015 auf 236 im Jahr 2016 gestiegen, dabei wurden sechs (2015: Drei) Fußgänger getötet.

Bei der Unfallentwicklung durch junge Fahrer (18 - 24 Jahre) hatten wir in den vergangenen Jahren einen stetigen Rückgang zu verzeichnen. Dieser Trend setzte sich im Jahr 2016 leider nicht fort. Es kam vielmehr zu einem leichten Anstieg von 1059 auf 1064. Was aber noch viel gravierender ist, im vergangenen Jahr starben 14 Menschen bei Unfällen, die von jungen Fahrern verursacht wurden. Wir werden deshalb in unseren Bemühungen zu Erhöhung der Verkehrssicherheit nicht nachlassen und zeigen weiterhin durch konsequente Überwachung und Aufklärungsmaßnahmen, insbesondere in den weiterführenden Schulen, polizeiliche Präsenz.

Der Bevölkerungsanteil von älteren Menschen, Senioren ab 65 Jahren, nimmt in Baden-Württemberg jährlich um ca. 1 % zu. Die Zahl der Unfälle, an welchen Senioren beteiligt waren, nahm in den letzten zehn Jahren kontinuierlich zu, von 1342 (2007) auf 1644 (2016). Von diesen 1644 Verkehrsunfällen wurden 1036 (63 %) durch die Senioren verursacht. Im Jahr 2016 wurden außerdem 19 Personen bei Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Senioren getötet (2015; 23). Gerade ältere Menschen sind in unseren Präventionsveranstaltungen eine wichtige Zielgruppe, um sie detailliert auf die Gefahren des Straßenverkehrs "im Alter" hinzuweisen.

Die Verkehrsunfälle, bei welchen der Unfallverursacher unter Alkoholeinwirkung stand stiegen im Jahresvergleich 2015/2016 leider um 28 Fälle an, nachdem in den Jahren zuvor eine stetige Abnahme zu verzeichnen war.

Die Unfallentwicklung weist insgesamt kein homogenes Bild auf. In vielen Teilbereichen ist jedoch ein positiver Trend erkennbar.

Wir appellieren weiter an alle Verkehrsteilnehmer, fahren Sie behutsam, schätzen Sie die Gefahren richtig ein, denn Sie und wir wollen, dass Sie stets wohlbehalten zu Hause ankommen.

Die Verkehrsstatistik für das Jahr 2016 ist als PDF-Datei angefügt. Zudem kann der gesamt Verkehrsbericht auf unserer Internet-Seite https://www.polizei-bw.de/Dienststellen/PPTuttlingen/ Seiten/Jahresberichte.aspx abgerufen werden. Für Rückfragen steht das Polizeipräsidium Tuttlingen, Führungs- und Einsatzstab, Sachbereich Verkehr, Herr Manfred Schwanz, (Tel.: 07461 941-230) zur Verfügung.

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Manfred Schwanz Polizeipräsidium Tuttlingen Sachbereich Verkehr Telefon: 07461 941-230 E-Mail: tuttlingen.pp.stab.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

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