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Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Tuttlingen / Gemeinsame Pressemitteilung der ...

14.06.2019 - 11:36:39

Polizeipräsidium Tuttlingen / Gemeinsame Pressemitteilung der .... Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Konstanz und des Polizeipräsidiums Tuttlingen (VS-Schwenningen) Falscher Kriminalbeamter ergaunert bei Rentnerin mehrere tausend Euro

VS-Schwenningen - Am Donnerstag ist es einem falschen Kriminalbeamten gelungen, eine gutgläubige Bürgerin aufs Übelste abzuzocken. Der Betrüger ergaunerte bei einer 89-Jährigen mehrere tausend Euro. Erst später wurde die Seniorin stutzig und verständigte die Polizei.

Die 89-jährige Frau erhielt einen Anruf eines angeblichen Kriminalbeamten Schwarz von der Kriminalpolizei. Während des Telefonates wechselten die Gesprächsteilnehmer mehrfach. So sprachen ein angeblicher Polizeibeamter Meixner, ein Oberstaatsanwalt und eine Oberstaatsanwältin, Frau Jung, mit der Seniorin. Es wurde ihr erzählt, dass sie in Gefahr sei und es um ihre Gesundheit gehe, da man in der vergangenen Nacht jemand gesucht habe. Vermutlich während des Telefonats klingelte ein unbekannter Mann an der Haustüre und betrat die Wohnung. Nachdem die Person die Vermögensverhältnisse der Frau erfragt hatte, wurde ein Taxi gerufen, das die Frau zur Bank brachte. Vom Bankkonto hob das Opfer einen fünfstelligen Geldbetrag ab und deponierte das Geld vereinbarungsgemäß hinter einem Container in der Nähe des Wohnortes, wo es von einem unbekannten Täter abgeholt wurde. Der Täter der sich in der Wohnung aufhielt wird auf etwa 170 bis 180 Zentimeter groß beschrieben, kräftige Statur und gepflegte Erscheinung. Der Mann sprach hochdeutsch, war mit einer dunklen Jeans und einem weißen Hemd bekleidet. Die Haare beschrieb das Opfer als kurz und blond, ein wenig kraus. Die Kriminalpolizei sucht noch Zeugen.

Wer hat am Dienstag in der Zeit zwischen, 11 Uhr und 18 Uhr, in der Gluckstraße verdächtige Beobachtungen gemacht? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Rottweil (Tel.: 0741 477-0) entgegen.

Schon mehrfach haben Polizei und Medien auf die Masche falscher Polizeibeamter hingewiesen und vor den Betrügern gewarnt. Nach wie vor fallen vor allem ältere Menschen immer wieder auf diese raffinierten Betrüger herein. Deshalb an dieser Stelle noch einmal eine dringende Bitte der Polizei: Sollte sich bei ihnen eine Polizeibeamter, Kriminalbeamter oder Staatsanwalt melden, der sie ohne Vorgeschichte auf ihr Bargeld, ihre Wertgegenstände oder ihre finanziellen Verhältnisse anspricht, dann rufen sie nach Beendigung dieses Gesprächs - bevor sie irgendetwas anderes tun - bei ihrer örtlichen Polizeidienststelle an. Benutzten sie dabei keinesfalls eine Telefonnummer, die ihnen vom Anrufer oder der Anruferin genannt wird oder die auf ihrem Telefondisplay erscheint - vor allem auch nicht per Rückruftaste! Besorgen sie sich die Telefonnummer ihrer Polizei aus dem Telefonbuch oder nutzen sie den amtlichen Notruf 110. Das direkte Gespräch mit der für sie zuständigen Polizeidienststelle entlarvt solche Betrügereien noch vor einem Schadenseintritt. Für weitere Informationen zu diesem Thema stehen ihnen selbstverständlich auch die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen zur Verfügung. Das Internet bietet ebenfalls Ratschläge zu dieser Betrugsart (https://ww w.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-po lizisten/). Reden sie rechtzeitig mit ihrer Polizei und denken sie immer daran: Sie könnten der nächste Betrogene sein.

OTS: Polizeipräsidium Tuttlingen newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/110978 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_110978.rss2

Rückfragen bitte an:

Staatsanwaltschaft Konstanz -Pressestelle- Tel.: 07531 280-0

Harri Frank Polizeipräsidium Tuttlingen Telefon: 07461 941-113 E-Mail: tuttlingen.pp.stab.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

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