Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Tuttlingen / Achtung ...

06.12.2018 - 14:11:50

Polizeipräsidium Tuttlingen / Achtung .... (Vöhringen-Wittershausen) Achtung - Seniorin von falschem Bankmitarbeiter betrogen

Vöhringen-Wittershausen - Am Mittwoch ist eine 77-jährige Rentnerin auf einen dreisten Betrüger hereingefallen. Gegen 13.30 Uhr klingelte ein vermeintlicher Bankmitarbeiter an der Haustür der Frau. Der Mann gab sich als Angestellter der Hausbank aus und verlangte die EC-Karte samt PIN-Code von der Frau. Als Grund nannte der Betrüger eine Fehlbuchung, die korrigiert werden müsse. Die 77-jährige Seniorin glaubte dem Mann und händigte die Bankkarte samt PIN aus. In der Folge hob der Täter vom Konto der Frau ein vierstelligen Geldbetrag ab. Diese Betrugsmasche ist nicht neu. (wir berichteten unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110978/4121526). Der Täter wird auf etwa 35 Jahre alt geschätzt. Er soll rund 180 Zentimeter groß sein und kurze, dunkle Haare haben. Bekleidet war der Mann mit einer dunklen Hose und einer ärmellosen hellbraunen Weste. Der Betrüger sprach deutsch mit Akzent.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor angeblichen Bankmitarbeitern.

1. Seien Sie stets aufmerksam und sensibilisieren Sie vor allem die älteren Mitglieder ihrer Familie und Freunde. Die Betrüger versuchen ihr Glück vorwiegend bei Rentnern und Senioren.

2. Kein Mitarbeiter einer Bank kommt an ihr Wohnhaus oder ihre Wohnung und bittet sie um die Aushändigung ihrer EC- oder Kreditkarte sowie der dazugehörigen PIN.

3. Geben Sie keine vertraulichen Daten preis und händigen Sie fremden Personen weder ihre PIN noch die Karte aus.

4. Bitten Sie im Zweifel ein Familienmitglied, sowie ihre Bank um Hilfe oder rufen Sie umgehend bei der Polizei an.

5. Sollten Sie auf einen Betrüger hereingefallen sein, lassen Sie ihre Karte umgehend sperren. Sollten Sie die Telefonnummer ihrer Bank nicht parat haben nutzen Sie den zentralen Sperr-Notruf für Kreditkarten unter Nummer: 116 116

6. Erstatten Sie Anzeige bei ihrer Polizei.

Weitere Informationen, wie Sie sich vor Missbrauch ihrer Zahlungskarten schützen können, erhalten Sie in der polizeilichen Präventionsbroschüre "Vorsicht Karten-Tricks". Diese ist bei den Polizeidienststellen erhältlich und steht Ihnen auch online im polizeilichen Präventionsportal unter der Adresse: www.polizei-beratung.de zur Verfügung.

OTS: Polizeipräsidium Tuttlingen newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/110978 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_110978.rss2

Rückfragen bitte an:

Harri Frank Polizeipräsidium Tuttlingen Telefon: 07461 941-113 E-Mail: tuttlingen.pp.stab.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Angriff auf Polizisten - Ermittler: Migranten in Ankerzentrum wollten Beamte töten. Nun ermittelt die Kripo wegen schwerer Straftaten gegen einige der Männer. Erst war es nur ein Polizeieinsatz wegen Ruhestörung im Bamberger Ankerzentrum, dann mussten immer mehr Beamte wegen der Randale von Flüchtlingen anrücken. (Politik, 11.12.2018 - 17:58) weiterlesen...

Flüchtlingen wird in Bamberg Tötungsabsicht vorgeworfen. Den eritreischen Staatsangehörigen wird auch besonders schwere Brandstiftung vorgeworfen. Die Männer sollen am frühen Morgen mit weiteren Bewohnern des Flüchtlingsheims in Bamberg Sicherheitsmitarbeiter und Polizisten angegriffen und sich verbarrikadiert haben. Außerdem sollen sie Feuer gelegt haben. Die vier Hauptverdächtigen sollen morgen dem Haftrichter vorgeführt werden. Bei der Randale wurden elf Menschen verletzt. Bamberg - Nach dem Gewaltausbruch in einem Ankerzentrum im oberfränkischen Bamberg wird gegen vier Bewohner wegen versuchter Tötungsdelikte ermittelt. (Politik, 11.12.2018 - 17:42) weiterlesen...

Polizei untersucht mögliche Pannen im Fall Georgine. Das Thema werde derzeit von verschiedenen Dienststellen und den Behörden aufgearbeitet, erklärte die Polizei. Konkretere Antworten wurden angekündigt. Der mutmaßliche Mörder von Georgine Krüger wurde vor einer Woche festgenommen - zwölf Jahre nach ihrem Verschwinden. Er wurde fünf Jahre später wegen sexuellen Missbrauchs einer anderen Jugendlichen angezeigt und verurteilt. Berlin - Die Berliner Kriminalpolizei versucht, mögliche Pannen bei der Suche nach dem Mörder der 14-jährigen Georgine Krüger aufzuklären. (Politik, 11.12.2018 - 12:46) weiterlesen...