Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Südhessen / Darmstadt: Nächtliche ...

08.09.2017 - 11:46:35

Polizeipräsidium Südhessen / Darmstadt: Nächtliche .... Darmstadt: Nächtliche Brummikontrollen auf der A 5/100% Beanstandungen-Drei Fahrzeugen an Ort und Stelle Weiterfahrt untersagt

Dasrmstadt - Der Verkehrsdienst des Polizeipräsidiums Südhessen führte in der Nacht zum Freitag (08.09.) auf der A 5 Großraum- und Schwertransportkontrollen durch. Dabei wurden insgesamt sieben Sattelzüge und ein Kleintransporter mit Anhänger kontrolliert. Alle wurden von den Ordnungshütern beanstandet. Drei Fahrzeugen wurde an Ort und Stelle die Weiterfahrt untersagt. Drei weitere Lastwagen durften erst nach Behebung der festgestellten Mängel weiterfahren. Bei einem Sattelzug aus Polen fiel auf, dass der 30-jährige Fahrer erhebliche Lenkzeitüberschreitungen hatte. Zusätzlich hatte er seine Lenkzeitaufzeichnungen manipuliert. Zur Sicherung des eingeleiteten Strafverfahrens wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1000 Euro erhoben. Die Weiterfahrt wurde untersagt, bis der ordnungsgemäße Zustand des Fahrzeuges durch eine Tachowerkstatt wieder hergestellt ist. Der Fahrer musste sich für die Nacht ein Hotelzimmer suchen. Ein anderer Sattelzug fiel durch seine Überhöhe auf. Außerdem lagen erhebliche Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten vor. Eine Weiterfahrt war auch hier ausgeschlossen. Ein Kleintransporter mit Anhänger wurde ohne eingebautes Kontrollgerät geführt. Bei der Kombination ist der Einbau Pflicht und der Fahrer muss seine Lenkzeiten aufzeichnen. Die Weiterfahrt wurde sofort untersagt. Der Anhänger musste abgehängt werden und der Unternehmer kann mit einem vierstelligen Bußgeld rechnen. Ein rumänischer Sattelzug wurde ebenfalls mit Überhöhe festgestellt. Außerdem war die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. Weil die Höhe nicht reduziert werden konnte, wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Gewinnabschöpfungsverfahren in Höhe von zirka 3100 Euro gegen den Unternehmer eingeleitet. Insgesamt wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von rund 5500 Euro erhoben.

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