Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Südhessen / Darmstadt / Bensheim / Viernheim: ...

11.01.2019 - 16:56:37

Polizeipräsidium Südhessen / Darmstadt/Bensheim/Viernheim: .... Darmstadt/Bensheim/Viernheim: Verkehrskontrollen der Polizei - Ohne Zulassung, mit Drogen und unter Alkoholeinwirkung unterwegs

Darmstadt - Am Donnerstag (10.01.) führten Beamte der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen in der Zeit zwischen 13.00 Uhr und 19.00 Uhr mit Unterstützung der Hessischen Bereitschaftspolizei drei Verkehrskontrollen auf der A 672 am Darmstädter Kreuz, bei Viernheim sowie in Bensheim durch. Hierbei wurden von den Ordnungshütern insgesamt 36 Fahrzeuge und 47 Personen kontrolliert.

In Viernheim fiel ein Pkw wegen fehlender Zulassungsplakette am Kennzeichen auf. Bei der Überprüfung des 20-jährigen Fahrzeugführers wurde ermittelt, dass das Kennzeichen des Fahrzeugs wegen fehlendem Versicherungsschutz Anfang Januar entstempelt und die weitere Nutzung im öffentlichen Verkehrsraum behördlich untersagt worden war. Dies hielt den Fahrer allerdings nicht davon ab, das Auto zu nutzen. Nach Sicherstellung der Kennzeichen und der Zulassungsbescheinigung verblieb das Auto an Ort und Stelle. Gegen den Fahrer wurde Strafanzeige erstattet.

Ein weiterer Wagenlenker fiel dort wegen der hohen Lautstärke seines Wagens auf. Die kontrollierenden Beamten vermuteten sofort, dass die Auspuffanlage manipuliert wurde. Der Verdacht bestätigte sich nach Vorführung bei einem Sachverständigen. Die Messung ergab über 100 Dezibel und lag somit 15 Dezibel über dem erlaubten Wert. Die Betriebserlaubnis war damit erloschen. Die Weiterfahrt mit dem Fahrzeug wurde von der Polizei untersagt. Auf den Fahrer aus dem Kreis Bergstraße kommen ein Bußgeld von 90 Euro und ein Eintrag im Verkehrszentralregister zu. Außerdem muss der Mann die Kosten der technischen Untersuchung tragen.

In Bensheim stoppten die Gesetzeshüter einen Sattelzug aus Osteuropa. Der Brummifahrer war mit überstehender Ladung und aufgeklapptem Heckportal unterwegs. Er überschritt dadurch die zulässige Gesamtbreite. Eine Ausnahmegenehmigung konnte der Fahrer nicht vorlegen. Der Transport wäre so auch nicht genehmigungsfähig gewesen. Die Weiterfahrt wurde bis zur erfolgten Umladung untersagt. Im Rahmen eines Gewinnabschöpfungsverfahren wurden zudem rund 2700 Euro von den Beamten einbehalten.

An der Kontrollstelle auf der A 672 am Darmstädter Kreuz wurde ein Pkw-Fahrer angehalten, bei dessen Überprüfung sich Hinweise auf Drogenkonsum ergaben. Bei der Durchsuchung der Person wurde auch noch eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden. Nach einer Blutprobe muss sich der Fahrer nun nach Fertigung einer Strafanzeige für das Fahren unter Drogeneinfluss verantworten.

Bei einem weiteren Autofahrer wurde ebenfalls eine Blutentnahme durchgeführt. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 2,66 Promille an. Der Führerschein des 59-jährigen Wagenlenkers wurde von der Polizei sichergestellt. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

OTS: Polizeipräsidium Südhessen newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/4969 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_4969.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Südhessen Pressestelle Klappacher Straße 145 64285 Darmstadt Bernd Hochstädter Telefon: 06151/969-2423 o. Mobil: 0172 / 3097857 Fax: 06151/969-2405 E-Mail: pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Erneut Drohfax mit Absender «NSU 2.0» aufgetaucht. Das sagte die Juristin Seda Basay-Yildiz der «Süddeutschen Zeitung». Ob das Schreiben im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu einer mutmaßlich rechtsextremen Chatgruppe in der Frankfurter Polizei steht, ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt wollte sich nicht dazu äußern. Die Anwältin hatte im Prozess um Beate Zschäpe und die Terrorgruppe NSU Opfer vertreten und in anderen Verfahren mutmaßliche islamistische Gefährder verteidigt. Frankfurt - Eine türkischstämmige Frankfurter Anwältin hat nach eigenen Angaben erneut ein mit «NSU 2.0» unterschriebenes Fax mit massiven Drohungen erhalten. (Politik, 14.01.2019 - 15:12) weiterlesen...

Nach Polizisten-Suspendierung - Erneut Drohfax mit Absender «NSU 2.0» aufgetaucht. Nun soll erneut eine mit «NSU 2.0» unterschriebene Drohung aufgetaucht sein. Ein erstes solches Fax hatte auf die Spur einer mutmaßlich rechtsextremen Chatgruppe von Polizisten geführt. Die Mordserie des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) sorgte für Entsetzen. (Politik, 14.01.2019 - 13:10) weiterlesen...

Rechte Bedrohug - Bericht: Anwältin erhält erneut Drohfax vom «NSU 2.0». Auch diesmal heißt der Absender «NSU 2.0». Die Anwältin hatte im Prozess um den rechtsterroristischen «Nationalsozialistischen Untergrund» Opfer vertreten. Zum wiederholten Male wird eine deutsch-türkische Juristin in Frankfurt mit einem Schreiben bedroht. (Politik, 14.01.2019 - 08:16) weiterlesen...

Rechte Bedrohung - Bericht: Anwältin erhält erneut Drohfax vom «NSU 2.0» München - Eine türkischstämmige Frankfurter Anwältin hat einem Medienbericht zufolge erneut ein mit «NSU 2.0» unterschriebenes Drohfax erhalten. (Politik, 14.01.2019 - 08:02) weiterlesen...

Bericht: Anwältin erhält erneut Drohfax vom «NSU 2.0». Wie die «Süddeutsche Zeitung» berichtete, werden darin die Namen ihrer Eltern, ihres Mannes und ihrer Tochter genannt - aller Menschen, die unter ihrer Adresse gemeldet seien. So etwas könne man nicht über die sozialen Netzwerke herausfinden», sagte die Anwältin dem Bericht zufolge. Die Juristin hatte Anfang August 2018 nach Erhalt einer Drohung Anzeige erstattet. Die Frau hatte im Prozess um den rechtsterroristischen NSU Opfer vertreten. München - Eine türkischstämmige Frankfurter Anwältin hat einem Medienbericht zufolge erneut ein mit «NSU 2.0» unterschriebenes Drohfax erhalten. (Politik, 13.01.2019 - 23:58) weiterlesen...

Nach Attacke auf Schwangere stirbt Ungeborenes. Wie die Ermittler mitteilten, war die 25-Jährige durch die Stiche am Freitagabend lebensbedrohlich verletzt worden und musste notoperiert werden. Ihr Zustand sei inzwischen stabil. Der mutmaßliche Täter, ein 25-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan, habe sich nach kurzer Flucht der Polizei gestellt. Er sitzt in Untersuchungshaft. Ihm wird unter anderem versuchter Mord vorgeworfen. Bad Kreuznach - Bei einer Attacke auf eine schwangere Frau in einem Krankenhaus in Bad Kreuznach ist das Ungeborene so schwer verletzt worden, dass es kurze Zeit später gestorben ist. (Politik, 12.01.2019 - 19:50) weiterlesen...