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Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Rheinpfalz / Warnung vor falschen ...

09.10.2019 - 16:36:33

Polizeipräsidium Rheinpfalz / Warnung vor falschen .... Warnung vor falschen Gewinnversprechen - Dank vorbildlichem Verhalten einer Tankstellenmitarbeiterin kam es zu keinem Schaden

Ludwigshafen - Am 05.10.2019 erhielt ein 84-Jähriger aus Ludwigshafen einen Anruf, bei dem ihm ein Gewinn in Höhe von 45.000 Euro in Aussicht gestellt wurde. Für die Übergabe sollte er Google Play Karten in Höhe von mehreren hundert Euro besorgen. Als er diese am Vormittag des 07.10.2019 an einer Tankstelle kaufen wollte, wurde die 37-jährige Tankstellenangestellte misstrauisch und informierte die Polizei. Die Beamten erklärten dem 84-Jährigen, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte. Als der unbekannte Anrufer am Nachmittag erneut anrief, um einen Treffpunkt für die Übergabe auszumachen, erklärte der 84-Jährige, dass er die Polizei verständigt habe, so dass es zu keiner Übergabe kam und kein Schaden entstand.

Wenn Sie mitbekommen, dass jemand in Ihrem Umkreis solch einen Anruf mit betrügerischem Hintergrund bekommen hat, handeln sie so vorbildlich, wie die Tankstellenmitarbeiterin und greifen vermittelnd ein, indem sie den Betroffenen auf eine mögliche Betrugsstraftat hinweisen und die örtliche Polizei (Notruf 110) sofort benachrichtigen.

Hintergrundinfos zur Betrugsmasche "Falsches Gewinnversprechen":

"Sie haben gewonnen!" Wer freut sich nicht, das zu hören. Wer aber eine solche Nachricht bekommt, per Telefon, E-Mail oder Post, sollte vorsichtig sein. Denn dabei kann es sich um eine Betrugsmasche mit Gewinnversprechen handeln. Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden. Die Methode ist immer die gleiche: Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel "Gebühren" zu bezahlen, kostenpflichtige Telefonnummern anzurufen oder an Veranstaltungen teilzunehmen, auf denen minderwertige Ware zu überhöhten Preisen angeboten wird. Die vorgetäuschten Szenarien werden von den Betrügern laufend verändert.

Ein Szenario sieht so aus, dass die Täter klare Zahlungsanweisungen geben. Sie schicken ihre Opfer beispielsweise zur Post, um die angeblichen Kosten - häufig eine Summe von mehreren hundert bis über tausend Euro - zu überweisen, zum Beispiel per Bargeldtransfer. Oder die Betrüger fordern, wie in Ludwigshafen geschehen, ihre Opfer dazu auf, Prepaid-Karten für Online-Käufe, wie zum Beispiel paysafecard, zu erwerben. Diese Karten gibt es als Gutscheine an vielen Tankstellen sowie in Einzelhandelsgeschäften. Mit dem paysafecard-Gutschein erhält der Käufer eine individuelle Nummer (PIN). Diese Nummer ist quasi Bargeld, denn wer sie hat, kann damit im Internet einkaufen. Deshalb erfragen die Betrüger unter einem Vorwand die Gutschein-Nummer bei ihren Opfern, um damit im Internet auf Einkaufstour gehen zu können.

Was Sie tun können, wenn Sie angeblich gewonnen haben:

- Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!

- Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren oder wählen gebührenpflichtige Sondernummern (gebührenpflichtige Sondernummern beginnen z.B. mit der Vorwahl: 0900..., 0180..., 0137...).

- Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon.

- Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches.

- Kontrollieren Sie mindestens einmal im Monat Ihre Kontoauszüge und Ihre Telefonrechnung.

- Versuchen Sie, unberechtigte Abbuchungen von Ihrer Bank rückgängig machen zu lassen.

OTS: Polizeipräsidium Rheinpfalz newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/117696 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_117696.rss2

Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Rheinpfalz Anke Buchholz Telefon: 0621-963-1035 E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de www.polizei.rlp.de/pp.rheinpfalz

Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei.

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