Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel / Sattelzugmaschine auf der ...

14.05.2019 - 14:41:36

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel / Sattelzugmaschine auf der .... Sattelzugmaschine auf der A7 im Baustellenbereich umgekippt: Fahrer leicht verletzt wird aus Führerhaus befreit

Kassel - Lohfelden/ BAB 7: Kurz nach Mitternacht ereignete sich auf der BAB7 im Baustellenbereich, zwischen der Anschlussstelle Kassel Ost und Mitte in Fahrtrichtung Süden, ein folgenschwerer Alleinunfall mit einer voll beladenen Sattelzugmaschine aus Filsum in Niedersachsen. Ein 44-Jähriger aus Mecklenburg-Vorpommern fuhr offenbar aufgrund von Unachtsamkeit mit seiner Sattelzugmaschine frontal gegen einen Fahrbahnteiler, infolge dessen die Sattelzugmaschine auf die Fahrbahn kippte. Der Fahrzeugführer konnte leicht verletzt durch die Feuerwehr aus dem Führerhaus befreit werden. Der vorläufig geschätzte Sachschaden an der Sattelzugmaschine beläuft sich auf rund 60.000 Euro. Die A7 musste vorübergehend in Fahrtrichtung Süden voll und in entgegengesetzter Richtung zum Teil gesperrt werden.

Wie die vor Ort eingesetzten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei berichteten, war der betroffene LKW-Fahrer aus Richtung Norden in Richtung Süden auf dem rechten Fahrstreifen der BAB7 unterwegs. Als er gegen 0:20 Uhr den Baustellenbereich zwischen der Anschlussstelle Kassel Ost und Kassel Mitte passierte, kam er aus noch unbekannten Gründen, auf Höhe der Abfahrt zur A49, nach links auf den mittleren Fahrstreifen ab und prallte frontal gegen die dort aufgestellte Fahrbahntrennung. Danach geriet seine Sattelzugmaschine ins Schleudern und kippte schließlich nach links auf die eingerichtete Schutzplanke, welche die Fahrbahnen in Richtung Süden und Norden voneinander trennt. Die Schutzeinrichtung war daraufhin in einer Länge von ca. einem Kilometer umgefallen. Der 44-Jährige wurde durch die Feuerwehr aus seinem Führerhaus befreit und mit einem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus eingeliefert. Er hatte sich durch den Unfall glücklicherweise nur leichte Verletzungen zugezogen. Für die Sattelzugmaschine ging der Unfall nicht so glimpflich aus, der Halterfirma ist ein Sachschaden von rund 60.000 Euro entstanden. Der Sachschaden am Anhänger wird mit weiteren 10.000 Euro beziffert. Der LKW musste durch ein privates Abschleppunternehmen geborgen werden. Ausgelaufener Dieselkraftstoff wurde durch die Feuerwehr aufgefangen. An den vor Ort beschädigten Fahrbahnbauteilen wie der Schutzplanke und Warnbarken beläuft sich der Schaden auf ca. 6.000 Euro. Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die A7 für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt werden, wodurch es zu Stau in diesem Bereich kam.

Wie die vor Ort eingesetzten Rettungskräfte berichteten, hat sich die Anfahrt zur Unfallstelle und somit die Rettungsmaßnahmen, aufgrund der nicht durchgängig gebildeten Rettungsgasse, verzögert. Bitte beachten Sie, dass die Bildung einer Rettungsgasse zum Vorteil Aller ist.

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