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Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel / Nach Schlägerei am ...

02.01.2020 - 14:11:34

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel / Nach Schlägerei am .... Nach Schlägerei am Neujahrsmorgen: 26-Jährige stört Polizeieinsatz; Begleiter versucht Festgenommene zu befreien

Kassel - Kassel-Mitte: Bei einem Polizeieinsatz wegen einer Schlägerei auf der Friedrich-Ebert-Straße in Kassel am Neujahrsmorgen hat eine 26-Jährige aus Kassel die eingesetzten Polizisten erheblich bei der Arbeit gestört. Als die Beamten sie in Gewahrsam nehmen wollten, wehrte sie sich gegen die Festnahme. Ein 26-jähriger Begleiter versuchte die Frau zu befreien und schlug einem Polizisten dabei ins Gesicht. Der Beamte erlitt dadurch leichte Verletzungen. Auch den 26-Jährigen aus Kassel nahmen die Polizisten daraufhin fest. Er muss sich nun wegen versuchter Gefangenenbefreiung sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Gegen die Frau wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Gerufen worden war die Polizei wegen der Schlägerei auf der Friedrich-Ebert-Straße gegen 6 Uhr am Neujahrsmorgen. Bei Eintreffen der ersten Streifen stellte sich heraus, dass dort offenbar mehrere betrunkene Personen in Streit geraten waren. Zwischen mindestens zwei Männern war es dann zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen, wobei ein 33-Jähriger aus Kassel vermutlich durch den Schlag mit einer Glasflasche am Kopf und im Gesicht verletzt wurde. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend in ein Kasseler Krankenhaus, das er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. Ein 24-Jähriger aus Kassel und ein 30-Jähriger aus Kaufungen hatten im Zuge der Auseinandersetzung leichte Verletzungen davongetragen. Insgesamt drei Anzeigen wegen Körperverletzung nahmen die Beamten vor Ort auf. Die Ermittlungen zu einzelnen Tatbeteiligungen dauern an. Während des Polizeieinsatzes versammelte sich mehrere teils erheblich alkoholisierte Menschen und behinderten die Arbeit der Beamten. Die 26-Jährige hatte sich im weiteren Verlauf so aggressiv gezeigt und mehrfach Platzverweise ignoriert, sodass sie letztlich in Gewahrsam genommen werden musste.

Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1020

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