Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel / Achtung vermehrt ...

15.11.2019 - 15:56:54

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel / Achtung vermehrt .... Achtung vermehrt Enkeltrickanrufe: Nordhessische Polizei warnt auch über App "hessenWARN"

Kassel - Stadt und Landkreis Kassel: Aktuell kommt es in unserer Region vermehrt zu betrügerischen Anrufen mit der sogenannten Enkeltrickmasche. Im Laufe des heutigen Freitagvormittags meldeten sich bereits mehrere Seniorinnen und Senioren aus dem Landkreis Kassel, die Anrufe von angeblichen Enkeln, Angehörigen, Freunden oder Bekannten erhalten hatten, die eine finanzielle Notsituation vorgaukelten. Aus diesem aktuellen Anlass warnt die Kasseler Polizei vor derartigen betrügerischen Anrufen. Über die neue App "hessenWARN" ist zudem bereits eine solche Warnung an die Bevölkerung erfolgt. Auch zukünftig wird das Polizeipräsidium Nordhessen diese neue App nutzen, um die Menschen in unserer Region unmittelbar vor dem Auftreten solcher Kriminalitätsphänomene zu warnen.

Rate mal, wer dran ist?

Die Masche, derer sich die Betrüger beim Enkeltrick bedienen, war auch heute bislang die altbekannte. Mit geschickten Fragen wie "Rate mal wer dran ist?" oder "Erkennst Du mich denn nicht?", entlocken die Täter den überwiegend älteren Menschen am anderen Ende der Leitung den Namen eines Enkels, Angehörigen oder Bekannten. Danach täuschen die Betrüger eine dringende finanzielle Notsituation vor, beispielsweise der Kauf einer einmalig günstigen Immobilie, die sonst weg wäre. Um die Hilfe der Angerufenen bittend, loten die Täter dann im weiteren Gesprächsverlauf aus, was auf dem Konto oder im Haus zu holen ist. Die Geldbeträge oder wertvollen Schmuck holt dann meistens eine dem Opfer unbekannte Person ab, die angeblich Enkel etc. als seine Vertrauensperson schickt, weil er selbst verhindert ist.

Tipps der Polizei

- Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt.

- Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.

- Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.

- Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.

- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

- Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.

- Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1020

OTS: Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/44143 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_44143.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen Grüner Weg 33 34117 Kassel Pressestelle

Telefon: 0561/910 10 20 bis 23 Fax: 0561/910 10 25 E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de

Außerhalb der Regelarbeitszeit Polizeiführer vom Dienst (PvD) Telefon: 0561-910-0 E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de

@ presseportal.de