Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Mittelfranken / Schulwegsicherheit rund ...

10.10.2018 - 12:47:01

Polizeipräsidium Mittelfranken / Schulwegsicherheit rund .... (1514) Schulwegsicherheit rund um Nürnberger Schulen - Kontrollaktion der Polizei

Nürnberg - Die Nürnberger Polizei versucht seit vielen Jahren, die Schulwegsicherheit rund um Schulen zu gewährleisten. Deshalb werden am kommenden Freitag (12.10.2018) Polizeibeamte ein Augenmerk auf die Schulwegsituation an der Friedrich-Hegel-Schule richten und entsprechende Kontrollaktionen durchführen.

Kinder gehören zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern und sind daher im Straßenverkehr besonders gefährdet. Auch im direkten Umfeld von Schulen kann man immer wieder Kraftfahrzeugführer, insbesondere Eltern, beobachten, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen und durch Missachtung entsprechender Verbotsschilder für gefährliche Situationen sorgen.

So wird in Haltverboten, auf dem Gehweg und in zweiter Reihe geparkt. Hier können dann die eigenen Kinder aus dem Auto in aller Ruhe aussteigen, während sich andere Kinder, die zu Fuß zur Schule kommen, durch abgestellte Autos schlängeln und oft vom Gehweg auf die Straße ausweichen müssen.

Viele Eltern lassen sich kaum von ihrem Verhalten abbringen. Eine Verbesserung entsteht meist nur kurzfristig, wenn die Polizei einschreitet und Verwarnungsgelder verhängt.

Werden Eltern von der Polizei beanstandet, ist festzustellen, dass oftmals keinerlei Unrechtsbewusstsein besteht. Dass durch dieses Verhalten Gefahren für andere Kinder entstehen können, scheint den betreffenden Eltern nicht bewusst zu sein.

Auch vor der Friedrich-Hegel-Schule herrschen oftmals solche Zustände. Um diese zu verbessern, wird derzeit die Aktion "Zu Fuß zur Schule" durchgeführt. Die Idee zu dieser Aktion entstand auf Wunsch der Kinder, welche die gefährlichen Momente abstellen wollen. Die Kinder sammeln "Fußmeilen", die sie erhalten, wenn sie zu Fuß oder mit dem Bus in die Schule kommen. Für jeden Tag, an dem sie nicht mit dem Auto gebracht werden, können die Schülerinnen und Schüler einen Fußabdruck in einem kleinen Pass ausmalen.

Die Aktion wird in diesem Jahr schon zum fünften Mal durchgeführt. In einem Brief werden die Eltern über die Aktion informiert und um Teilnahme gebeten. Die Aktion wird im Zeitraum zwischen dem 08.10. und 19.10.2018 durchgeführt.

Die Schulkinder haben ihre Eindrücke und Gefühle der für sie gefährlichen und ärgerlichen Situationen des Schulweges in einem "offenen Brief an die Autofahrer" festgehalten. Vor Schulbeginn wird der offene Brief im Bereich der Schule von Schülern an die Eltern übergeben, die ihre Kinder nicht an der Aktion teilnehmen lassen und verbotswidrig vor der Schule parken oder halten. Unterstützt werden die Kinder von Lehrern, die das vorgebrachte Anliegen bei den Fahrzeugführern vertiefen wollen. Weiterhin soll das verbotswidrige Verhalten nicht vorrangig durch Verwarnungsgelder der Polizei, sondern durch die betroffenen Schüler selbst reduziert werden. Vielleicht bringt diese Konfrontation die betroffenen Eltern zu einer Veränderung ihrer Verhaltensweise. Mit vor Ort sind Polizeibeamte, welche die verkehrswidrig verhaltenden Eltern entsprechend mit einem Verwarnungsgeld belegen werden.

Am Freitag, den 12.10.18, von 07.30 - 08.00 Uhr, können sich Medienvertreter von den Aktionen rund um die Schule in der Neuen-Hegel-Str. 17 ein Bild machen. Verantwortliche der Schule und der Polizei stehen für Auskünfte zur Verfügung.

Bert Rauenbusch/gh

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