Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Mittelfranken / Polizeikontrollen zur ...

14.09.2018 - 16:42:05

Polizeipräsidium Mittelfranken / Polizeikontrollen zur .... (1384) Polizeikontrollen zur Erhöhung der Schulwegsicherheit - Bilanz der ersten Schulwoche

Nürnberg - Wie mit Meldung 1365 berichtet, starteten Polizei und Kommunale Verkehrsüberwachung in Nürnberg zum Schulbeginn (11.09.2018) eine mehrtägige Kontrollaktion zur Erhöhung der Schulwegsicherheit. Mit Abschluss der ersten Schulwoche nach den Sommerferien zieht die Nürnberger Polizei nachfolgende Gesamtbilanz.

An den ersten vier Schultagen beanstandeten Polizei und Verkehrsüberwachung insgesamt 572 Fahrzeuge, die im unmittelbaren Bereich von Schulen verbotswidrig abgestellt worden waren.

Bei entsprechenden Geschwindigkeitskontrollen vor Schulen und auf Schulwegen wurden sogar 715 Verstöße festgestellt. In diesem Zusammenhang muss sich beispielsweise ein Autofahrer auf eine Geldbuße in Höhe von 160 Euro, ein Fahrverbot von einem Monat sowie 2 Punkte im Verkehrszentralregister einstellen. Er war mit seinem Fahrzeug in der Karl-Hertel-Straße mit 66 km/h statt der erlaubten 30 km/h unterwegs.

Insgesamt mussten die Beamten auch 31 Eltern beanstanden, die sich nicht an die Gurtpflicht gehalten hatten.

Darüber hinaus erhielten 148 Verkehrsteilnehmer wegen unterschiedlicher Verfehlungen mündliche Verwarnungen.

Das Polizeipräsidium Mittelfranken und der Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung im Großraum Nürnberg bitten auch nach dem Ende der ersten Schulwoche darum, Kindern und anderen Verkehrsteilnehmern ein Vorbild zu sein:

- Fahren Sie im Bereich von Schulen besonders vorsichtig und beachten Sie unbedingt die bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkungen.

- Gehen Sie vom Gas und seien Sie bremsbereit, wenn Kinder in Sichtweite sind.

- Seien Sie gerade an Ampeln und Zebrastreifen vorsichtig, denn Schulanfänger halten sich oft nicht verlässlich an die Regeln.

- Halten Sie in verkehrsberuhigten Bereichen unbedingt Schrittgeschwindigkeit ein.

- Parken Sie nicht an Einmündungen, in Kreuzungsbereichen, auf Geh- und Radwegen sowie an sonstigen Stellen, an denen es nicht erlaubt ist.

- Parken Sie vor Schulen nicht in zweiter Reihe und beachten Sie die Haltverbote.

- Rechnen Sie an Haltestellen von Bussen und Straßenbahnen immer damit, dass Kinder unvermittelt über die Straße laufen.

- Lassen Sie Kinder nicht im absoluten Haltverbot ein- oder aussteigen.

- Beachten Sie die Gurtanlegepflicht und sichern Sie Kinder mit den erforderlichen Rückhaltesystemen.

- Fahren Sie niemals "auf den letzten Drücker" los, denn Hetze und Stress machen unaufmerksam.

Michael Konrad

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