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Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Mittelfranken / Polizeibeamte massiv ...

11.08.2019 - 14:26:35

Polizeipräsidium Mittelfranken / Polizeibeamte massiv .... (1110) Polizeibeamte massiv bedrängt und angegriffen - Zeugen gesucht

Roth - Am frühen Sonntagmorgen (11.08.2019) kam es in der Rother Innenstadt im Nachgang der Kirchweih zu einem großen Polizeieinsatz. Mehrere Personen wurden festgenommen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es gegen 01:30 Uhr in einer Diskothek in der Rother Innenstadt zu einem Körperverletzungsdelikt. Den Beamten wurde mitgeteilt, dass ein Mann zuvor eine Frau in der Diskothek geschlagen hatte und war von den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes des Hauses verwiesen worden. Als die Beamten die Personalien des Angreifers erheben wollten, versetzte dieser einem der Polizisten unvermittelt einen Kopfstoß gegen den Oberkörper. Die Einsatzkräfte überwältigten den 18-Jährigen und fixierten ihn.

In der Folge bedrängte eine ca. 15-köpfige Personengruppe die einschreitenden Polizisten massiv, umringten sie und versuchten, den Festgenommenen zu befreien.

Erst durch Hinzuziehung weiterer Polizeistreifen u. a. des Unterstützungskommandos Mittelfranken sowie weiterer Dienststellen konnte die Situation beruhigt werden. Hierbei kam es zu teils massiven Angriffen mehrerer Personen gegen die Polizisten sowie Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes und entsprechenden Widerstandshandlungen.

Nahezu zwei Dutzend Polizeibeamte waren notwendig, um die Situation zu beruhigen. Hierzu musste unmittelbarer Zwang u. a. in Form von Pfefferspray eingesetzt werden. Fünf Männer (18, 24, 26, 28 und 30 Jahre) wurden festgenommen. Gegen die Beschuldigten wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die eingesetzten Polizeibeamten blieben nach bisherigem Kenntnisstand unverletzt. Mehrere Personen wurden durch den Rettungsdienst wegen Augen- und Atemwegsreizungen vorsorglich behandelt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09171/9744-0 zu melden.

Wolfgang Prehl

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