Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Mittelfranken / Geldabholerin nach ...

07.08.2019 - 12:36:44

Polizeipräsidium Mittelfranken / Geldabholerin nach .... (1092) Geldabholerin nach versuchtem Enkeltrick festgenommen - Staatsanwaltschaft stellt Haftantrag

Mittelfranken - Am Dienstagnachmittag (06.08.2019) nahmen Zivilbeamte der Nürnberger Polizei eine Jugendliche fest. Sie steht im Verdacht, als Geldabholerin nach einem Betrugsversuch fungiert zu haben.

Um die Mittagszeit erhielt ein Anwohner im Stadtteil Gebersdorf einen Anruf. Der vermeintliche Enkel berichtete dem Senior von einem Wohnungskauf, der angeblich unmittelbar bevorstehe und forderte einen Geldbetrag von mehreren 10.000 Euro. Der Rentner war aufgrund der öffentlichen Berichterstattung sensibilisiert und erkannte sofort, dass es sich hierbei um einen Betrugsversuch handelt. Er willigte scheinbar ein und verständigte die Polizei.

Aufgrund der Mitteilung nahmen Zivilbeamte der Nürnberger Polizei am frühen Nachmittag eine 17-Jährige fest. Sie wollte bei dem Betrugsversuch das Geld abholen.

Das für das Phänomen "Enkeltrick" zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen, insbesondere hinsichtlich möglicher Mittäter. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen die Jugendliche. Sie wird heute im Laufe des Tages dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt.

Aus aktuellem Anlass und einer deutlichen Häufung solcher Betrugsversuche in den letzten Tagen und Wochen im gesamten mittelfränkischen Raum, rät die Polizei nochmals eindringlich vor diesem Phänomen "Enkeltrick" und gibt folgende Verhaltenshinweise:

- Seien Sie misstrauisch, wenn sich am Telefon jemand nicht selbst mit Namen vorstellt. Nennen Sie niemals die Namen Ihrer Verwandten, fordern Sie den Anrufer vielmehr auf, seinen Namen selbst zu nennen.

- Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.

- Legen Sie sofort den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.

- Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter (z.B. Enkel) ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und verwendeten Rufnummer selbst an und lassen sich den Sachverhalt bestätigen.

- Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen.

- Lassen Sie sich nicht einschüchtern oder unter Druck setzen. Ihre wirklichen Verwandten werden Verständnis dafür haben und Sie keinesfalls unter Druck setzen.

- Informieren Sie sofort die Polizei unter 110, wenn Ihnen der Anruf verdächtig vorkommt.

- Informieren Sie ihre Verwandten, insbesondere ältere Mitbürger über dieses Phänomen.

Wolfgang Prehl/n

OTS: Polizeipräsidium Mittelfranken newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/6013 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_6013.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken Präsidialbüro - Pressestelle Richard-Wagner-Platz 1 D-90443 Nürnberg E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de

Erreichbarkeiten: Montag bis Donnerstag 07:00 bis 17:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Telefax: +49 (0)911 2112 1025

Freitag 07:00 bis 15:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Telefax: +49 (0)911 2112 1025

Sonntag 11:00 bis 14:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Telefax: +49 (0)911 2112 1025

Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken im Internet: http://ots.de/P4TQ8h

@ presseportal.de