Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Mittelfranken / Die Polizei warnt vor ...

12.06.2018 - 16:56:53

Polizeipräsidium Mittelfranken / Die Polizei warnt vor .... (862) Die Polizei warnt vor sogenannten "Schockanrufen" bei Senioren

Mittelfranken - Die mittelfränkische Polizei warnt vor einer Betrugsmasche, bei der die Täter mit sogenannten "Schockanrufen" meist ältere Menschen um ihr Erspartes bringen wollen. Dabei geben sich die Betrüger als Amtspersonen oder Verwandte aus und täuschen eine dringliche Notlage vor.

Gestern Mittag (11.06.2018) erhielt ein 82-jähriger Mann in Nürnberg den Anruf eines solchen Betrügers. Der Anrufer gab vor, von der Polizei zu sein und teilte mit, dass die Tochter des Seniors einen Autounfall mit einem unversicherten Fahrzeug gehabt habe. Aus diesem Grund müsse der 82-Jährige nun eine Zahlung von mehreren zehntausend Euro leisten, um einen Gefängnisaufenthalt seiner Tochter zu verhindern. Die Dringlichkeit dieser Forderung untermalten die Täter in diesem Fall mit dem Weinen der vermeintlichen Tochter, das im Hintergrund zu hören war. Glücklicherweise blieb es in diesem Fall bei einem erfolglosen Versuch der Betrüger.

In Mittelfranken registrierten die Ermittler des Fachkommissariats für Trickbetrug seit Ende Mai dieses Jahres etwa ein Dutzend gleichartiger Fälle. Die Anrufer zielen dabei darauf ab, ihre Opfer durch die Schilderung erschreckender und tragischer Vorfälle im Verwandtenkreis zu überrumpeln. Letztlich gelingt es den Betrügern auf diese Weise immer wieder, die Angerufenen dazu zu bewegen, hohe Bargeldbeträge auszuhändigen oder ins Ausland zu überweisen.

Aus diesem Grund warnt die Nürnberger Kriminalpolizei vor derartigen "Schockanrufen" und gibt folgende Verhaltenstipps:

- Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer als Amtspersonen (z.B. Polizeibeamte, Rechtsanwälte) oder Verwandte ausgeben und dramatische Not- bzw. Zwangslagen schildern. Rufen Sie die betreffenden Angehörigen unter der Ihnen bekannten Rufnummer zurück und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. Das Gleiche gilt für Anrufe von Behörden. Rufen Sie zurück, nachdem Sie die entsprechende Telefonnummer selbst herausgesucht haben.

- Geben Sie am Telefon grundsätzlich keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen heraus!

- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen! Gehen Sie nicht auf Geldforderungen ein! Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen zunächst Rücksprache mit Angehörigen oder sonstigen Vertrauenspersonen.

- Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt. Benutzen Sie hierfür den Notruf 110!

- Erstatten Sie Anzeige, wenn Sie Opfer solcher Betrüger geworden sind. Durch eine schnelle Meldung des Vorfalls unterstützen Sie die Ermittlungen der Polizei.

Michael Konrad/n

OTS: Polizeipräsidium Mittelfranken newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/6013 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_6013.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken Polizeipräsidium Mittelfranken Pressestelle Telefon: 0911/2112-1030 Fax: 0911/2112-1025 http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/

@ presseportal.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Bahn-Kontrollen: Berliner Polizei registriert 91 Straftaten. Schwerpunkt laut Bundespolizei: Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem wurde 24 Mal gegen das Verbot von Waffen und anderen gefährlichen Gegenständen verstoßen. Das Verbot galt zum ersten Mal an bestimmten Bahnhöfen in Berlin. Die Polizei hat durch die neue Regel mehr Befugnisse. Sie konnte Menschen durchsuchen ohne konkrete Verdachtsmomente. Insgesamt wurden 870 Menschen kontrolliert. Berlin - Bei verstärkten Kontrollen wegen hoher Gewaltkriminalität im Bahnverkehr von Berlin hat die Polizei am Wochenende 91 Straftaten festgestellt. (Politik, 24.06.2018 - 11:54) weiterlesen...

Wegen zunehmender Gewalt - Polizei sucht verbotene Waffen an Berliner Bahnhöfen. Die Polizei versucht mit einem Verbot und verstärkten Kontrollen dagegen vorzugehen. An bestimmten Bahnhöfen in Berlin kommt es insbesondere am Wochenende immer wieder zu Gewalttaten. (Politik, 23.06.2018 - 14:08) weiterlesen...

Sechs Tote bei Polizeieinsatz im Rio de Janeiro. Über 100 Polizisten und Soldaten rückten in die Favela Maré ein, um mehrere Verdächtige festzunehmen, wie die Polizei mitteilte. Mutmaßliche Bandenmitglieder schossen daraufhin auf die Einsatzkräfte. Die Beamten erwiderten das Feuer und töteten sechs Verdächtige. Nach Medienberichten wurde ein 14-jähriger Junge von einem Querschläger schwer verletzt. Die brasilianischen Sicherheitskräfte sind für ihr hartes Vorgehen bekannt. Rio de Janeiro - Bei einer Razzia im Großraum Rio de Janeiro haben Sicherheitskräfte sechs Menschen getötet. (Politik, 21.06.2018 - 02:48) weiterlesen...

Bericht: 85 Prozent aller Handfeuerwaffen in Privatbesitz. Lediglich 13 Prozent gehörten der Studie Small Arms Survey zufolge im vergangenen Jahr zu Arsenalen von Militärs und nur weitere 2 Prozent wurden von Strafverfolgungsbehörden genutzt. Vor allem wegen der zunehmend bewaffneten Zivilisten sei der weltweite Bestand an Handfeuerwaffen im vergangenen Jahrzehnt gewachsen, hieß es in der neu veröffentlichten Studie. Nur etwa 100 der weltweit 857 Handfeuerwaffen von Zivilisten waren registriert. New York - 85 Prozent der geschätzt mehr als eine Milliarde Handfeuerwaffen weltweit sind einem neuen Bericht zufolge im Besitz von Zivilisten. (Politik, 18.06.2018 - 20:48) weiterlesen...