Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Ludwigsburg / BAB 8 / Denkendorf: nach LKW-Unfall ...

03.01.2018 - 10:51:33

Polizeipräsidium Ludwigsburg / BAB 8/Denkendorf: nach LKW-Unfall .... BAB 8/Denkendorf: nach LKW-Unfall A 8 in Richtung München voll gesperrt

Ludwigsburg - Am Mittwoch gegen 00.50 Uhr ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Esslingen und Wendlingen ein folgenschwerer LKW-Unfall. Die Autobahn musste im Bereich der Unfallstelle, in Richtung München, voll gesperrt werden und wird auch noch mehrere Stunden gesperrt bleiben. Ein 40 Jahre alter Sattelzuglenker kam aus bislang unbekannter Ursache im Baustellenbereich von der Fahrbahn ab. Die Straßenführung beschreibt dort eine Linkskurve. Der LKW-Lenker folgte dieser jedoch nicht, sondern fuhr geradeaus weiter in die Baustellenabsperrung aus Beton, anschließend über eine abfallende Böschung und kam schließlich oberhalb der Baugrube der Tunnelbaustelle zum Stehen. Der 40-jährige Fahrer wurde in seinem stark deformierten Führerhaus eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden, was mehrere Stunden in Anspruch nahm. Gegen 04.30 Uhr konnte der schwer verletzte Mann durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Bergung des Sattelzugs, dessen Führerhaus über die Böschung in Richtung der Baugrube gerutscht war, dauert derzeit noch an. Ein Spezialfahrzeug zum Abschleppen von LKW konnte den Sattelzug zwischenzeitlich auf eine ebene Fläche des Baustellenbereichs ziehen. Hierzu musste das Abschleppfahrzeug wiederum durch ein Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr vor dem Abrutschen gesichert werden. Im weiteren Verlauf soll nun ein Kran den verunfallten LKW komplett bergen. Aufgrund der derzeitigen starken Windböen gestaltet sich diese Maßnahme jedoch schwierig. Darüber hinaus muss geprüft werden, ob die Tunnelbaustelle durch den Unfall in Mitleidenschaft gezogen wurde, was wiederum Auswirkungen auf die Stabilität der Fahrbahn haben könnte. Hierzu muss ein Sachverständiger heran gezogen werden. Der am LKW entstandene Sachschaden wurde auf etwa 110.000 Euro geschätzt. Die Freiwilligen Feuerwehren Neuhausen und Ostfildern sowie die Flughafen Feuerwehr befanden sich mit mehr als 60 Wehrleuten und 15 Fahrzeugen im Einsatz. Der derzeitige Rückstau beläuft sich auf etwa zwei Kilometer.

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