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Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Karlsruhe / Niefern-Öschelbronn / A8 ...

28.11.2019 - 16:21:29

Polizeipräsidium Karlsruhe / Niefern-Öschelbronn / A8 .... (Enzkreis) Niefern-Öschelbronn / A8 - LKW-Fahrer weigert sich Zufahrt frei zu machen

Niefern-Öschelbronn / A8 - Bei der Überprüfung der Parkzustände an der Rastanlage Pforzheim am Mittwochabend gegen 21:15 Uhr, wurde durch eine Polizeistreife festgestellt, dass die Zufahrt zur Tankstelle durch Fahrzeuge zweispurig vollständig zugestellt war, so dass nicht mehr eingefahren werden konnte. Daraufhin forderten die Beamten einen 52-Jährigen Lkw-Fahrer auf wegzufahren, da dieser mit seinem Sattelzug als vorderstes Fahrzeug an der Abzweigung zum Rasthof stand und der Verkehr hinter ihm nicht mehr durchfahren konnte. Obwohl der Lkw-Fahrer mehrfach aufgefordert und ihm die Situation erklärt wurde, weigerte er sich jedoch den Weg frei zu machen. Auch der Aufforderung sich auszuweisen kam der 52-Jährige nicht nach. Bei dem anschließenden Versuch die Fahrertür des Lkws zu öffnen, zog der Lkw-Fahrer diese sofort wieder zu und klemmte hierbei die Hand eines Polizeibeamten ein. Der Beamte verletzte sich hierbei glücklicherweise nicht. Erst nach sehr zeitintensiver Diskussion, fuhr der 52-Jährige seinen Sattelzug ein paar Meter nach vorne, so dass die dahinter befindlichen Fahrzeuge zumindest zur Tankstelle einfahren konnten. Der Lkw-Fahrer weigerte sich jedoch nach wie vor seine Personalien anzugeben, schloss sich in seinem Sattelzug ein und zog die Vorhänge zu. Nachdem drei weiteren Polizeistreifenbesatzungen vor Ort eingetroffen waren, stieg der 52-Jährige schließlich aus seinem Lkw aus und gab seine Personalien an. In der Folge wurde er aufgefordert die Örtlichkeit mit seinem Sattelzug zu verlassen, da er weiterhin verkehrsbehindernd abgestellt war. Dieser Aufforderung kam er dann auch gegen 22.35 Uhr nach. Mehrere Zeugen gaben an, dass der Lkw-Fahrer zuvor auch schon von anderen Verkehrsteilnehmern angesprochen und aufgefordert wurde wegzufahren, jedoch auch hier keinerlei Reaktion zeigte.

Anna-Katrin Morlock, Pressestelle

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