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Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Aalen: Polizei warnt vor Betrugsmaschen

15.01.2020 - 17:46:19

Polizeipräsidium Aalen / Polizeipräsidium Aalen: Polizei warnt ...

Aalen - Die Betrugsmaschen Enkeltrick und falsche Polizeibeamte scheinen im neuen Jahr bei den Betrügern weiterhin im Trend zu sein. Das Polizeipräsidium Aalen registrierte in dieser Woche bereits wieder ca. 10 Vorfälle.

Überwiegend ältere Menschen scheinen in das Beuteschema der Betrüger zu passen. Bei der Enkeltrick-Masche geben sich die Betrüger am Telefon als Verwandte, meist Kinder oder Enkelkinder der Betroffenen, aus. Sie geben an, dringend eine hohe Geldsumme zum Beispiel für einen Hauskauf zu benötigen. Aber sehr oft werden auch andere Notlagen vorgetäuscht, um der Forderung einen gewissen Nachdruck zu verleihen. In Backnang wurde am Dienstagnachmittag zum Beispiel ein 92-Jähriger von einer falschen Bankmitarbeiterin angerufen, die vortäuschte, dass die Enkeltochter des 92-Jährigen für einen Hauskauf dringend eine größere Geldsumme benötige. Der ältere Mann fuhr daraufhin zur Bank, um der Bitte nachzukommen. Die Ehefrau des Opfers traute der Sache nicht und verständigte zeitgleich ihre Tochter, die letztlich eine Geldübergabe an die Betrüger verhinderte.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich bereits am Montag in Beutelsbach. Das Opfer hatte bereits einen größeren Geldbetrag bei einer Bank abgehoben. Letztlich hatte die Frau doch Zweifel und übergab das Geld den Betrügern nicht.

Oftmals geben sich die Betrüger am Telefon auch als Kriminal- bzw. Polizeibeamte aus und informieren die angerufene Person über einen erfundenen Einbruch in der Nachbarschaft. Bei der angeblichen Festnahme der Täter sei eine Notiz mit der Anschrift des Angerufenen aufgefunden worden. Um zu verhindern, dass die Einbrecher bei ihr ebenfalls zuschlagen, wird die Person daher aufgefordert, ihr gesamtes Bargeld und Vermögensgegenstände an die Polizei zur sicheren Verwahrung zu übergeben. Dazu werde ein Kollege oder eine Kollegin beauftragt, die vereinbarten Wertgenstände an einem vereinbarten Ort oder auch zu Hause abzuholen.

Beachten Sie, dass die Polizei Sie jedoch niemals um Geldbeträge bittet oder Auskunft zu Ihren Vermögensverhältnissen verlangt! Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie dabei die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Lassen Sie sich von Amtspersonen und Polizisten einen Dienstausweis vorzeigen.

Aus diesem Grund warnt die Polizei nochmals eindringlich vor solchen Betrugsanrufen und rät den Bürgern:

- Seien Sie misstrauisch bei Anrufen, bei welchen es um Ihre Vermögensverhältnisse oder Wertgegenstände geht.

- Vergewissern Sie sich, ob es sich bei dem Anrufer wirklich um einen Verwandten oder eine Amtsperson handelt. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen bisher bekannten oder einer selbst recherchierten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.

- Kontaktieren Sie bei geringstem Zweifel Angehörige, Freunde oder die Polizei und holen Sie sich Rat.

- Geben Sie am Telefon keine Auskunft über Ihre finanziellen Verhältnisse und beenden Sie das Gespräch. Lassen Sie vermeintliche Abholer nicht ins Haus. Melden Sie den Vorfall anschließend bei Ihrer zuständigen Polizeidienststelle.

- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an fremde Personen

Die Polizei bittet zudem Familienangehörige, Bekannte und Nachbarn aufmerksam zu sein und ältere Mitbürger über die Betrugsmasche zu informieren!

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Aalen Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 07361 580-105 E-Mail: aalen.pp.stab.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110969/4493109 Polizeipräsidium Aalen

@ presseportal.de

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